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RückblickHandwerksdelegationsreise nach Rumänien

Im Rahmen unserer diesjährigen Handwerksdelegationsreise hatten wir die Gelegenheit, die Geschäftschancen, die der rumänische Markt für deutsche Handwerksunternehmen bietet, kennenzulernen.



Neue Kontakte & wertvolle Einblicke

Drei Tage lang erkundeten baden-württembergische Handwerksunternehmen, Vertreterinnen und Vertreter der baden-württembergischen Handwerkskammern und Fachverbände sowie der Politik den rumänischen Markt. 

Die Reise nach Brașov und Bukarest bot zahlreiche Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Bau-, Energie- und Gebäudetechnik sowie vielfältige Möglichkeiten, neue Geschäfts- und Kooperationspotenziale auszuloten und sich mit Unternehmen, Institutionen sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik auszutauschen.





Unternehmensbesuche – Innovationen und Praxisbeispiele

Ein Schwerpunkt der Reise lag auf dem Besuch innovativer rumänischer Unternehmen und zukunftsweisender Projekte. Bereits zum Auftakt erhielt die rund 40-köpfige Delegation bei  LISSCOM SRL in Brașov spannende Einblicke in die Bereiche Gebäudeautomation, Energiemanagement, HVAC-Technologien und Fernüberwachung. Im Austausch mit Geschäftsführer Adrian Stoica standen vor allem digitale Lösungen für intelligente Gebäude, Energieeffizienz und die Vernetzung technischer Systeme im Mittelpunkt. Eindrucksvoll zeigte der Firmeninhaber seine Vision zur zukünftigen Entwicklung seines Unternehmens und des Firmengebäudes.

Beim Besuch der Unternehmensgruppe  ICCO erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Bereiche Elektro- und Gebäudetechnik, technischer Anlagenbau, Wärmedämmsysteme sowie Wartungs- und Servicelösungen. Beim Rundgang durch das Unternehmen  ThermoTop, das im Industriepark von ICCO angesiedelt ist, konnten die Teilnehmenden den kompletten Ablauf zur Herstellung von PIR-Dämmplatten verfolgen.

Besonders wertvoll war dabei der Austausch mit Unternehmen des regionalen Industrieclusters, der einen umfassenden Eindruck von den Strukturen und Potenzialen des rumänischen Marktes vermittelte.

Ein weiteres Highlight war die Besichtigung der  One Gallery in Bukarest. Das größte private Restaurierungsprojekt eines historischen Gebäudes in Rumänien verbindet den Erhalt industriellen Kulturerbes mit modernen Nutzungs- und Energiekonzepten. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, innovative Haustechniklösungen und den Einsatz moderner Solartechnik zur nachhaltigen Energieversorgung.

Besonders beeindruckend war außerdem der Besuch der deutschen Berufsschule in Brașov, die qualifizierte Fachkräfte nach deutschem Vorbild ausbildet. Dabei stach vor allem das hochmoderne Wohnheim der Auszubildenden hervor.

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Kooperationsgespräche & Marktinformationen

Neben den Unternehmensbesuchen stand der direkte Austausch über Geschäftsmöglichkeiten und Marktpotenziale im Fokus. Während der gesamten Reise boten sich zahlreiche Gelegenheiten, Erfahrungen zu teilen und konkrete Fragestellungen zu diskutieren.

Besonders spannende Impulse lieferte der Erfahrungsbericht von Nic Hahn, Geschäftsführer der  pema elektrotechnik gmbh, der aus erster Hand über die Chancen und Herausforderungen eines Engagements auf dem rumänischen Markt berichtete. Die persönlichen Einblicke ermöglichten den Teilnehmenden einen praxisnahen Blick auf Rahmenbedingungen, Erfolgsfaktoren und Entwicklungsmöglichkeiten vor Ort.

Besonders wertvoll für die Betriebe: Die Kooperationsbörse in Bukarest. In zahlreichen Gesprächen konnten die Unternehmerinnen und Unternehmer gezielt mit rumänischen Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern in Kontakt treten, neue Verbindungen aufbauen und Möglichkeiten für gemeinsame Projekte ausloten.

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Netzwerken mit Wirtschaft, Politik & Unternehmen

Geleitet wurde die Delegation von der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sowie Rainer Reichhold, HANDWERK BW-Präsident. 

Die verschiedenen Netzwerkveranstaltungen boten zahlreiche Gelegenheiten für den persönlichen Austausch. Beim Handwerksempfang in Brașov kamen die Delegationsteilnehmenden mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik ins Gespräch und konnten wertvolle Kontakte knüpfen.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war der Empfang des Landes Baden-Württemberg in der Residenz der Deutschen Botschaft in Bukarest. Dort konnten bestehende Kontakte vertieft und neue Anknüpfungspunkte für die künftige Zusammenarbeit geschaffen werden.

Ein großer Dank geht an die deutsche Botschaft in Bukarest und an das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland Herrmannstadt für die Begleitung vor Ort.

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Fazit: Erfolgreiche Reise mit viel Potenzial

Die Delegationsreise hat gezeigt, dass Rumänien für viele Handwerksbetriebe interessante Perspektiven bietet. Zahlreiche Gespräche, neue Kontakte und konkrete Einblicke in den Markt haben wertvolle Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen geschaffen.

Die Teilnehmenden kehrten mit neuen Impulsen, vertieften Marktkenntnissen und vielversprechenden Geschäftskontakten zurück. Nun gilt es, die geknüpften Verbindungen weiter auszubauen und die identifizierten Potenziale in konkrete Projekte und Kooperationen zu überführen.

Ein herzliches Dankeschön gilt der AHK Rumänien sowie allen Gastgebern, Partnern und Beteiligten, die diese Reise und den intensiven deutsch-rumänischen Austausch ermöglicht haben.





Unternehmerstimmen

"Die Delegationsreise nach Rumänien hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen für den Aufbau internationaler Geschäftsbeziehungen sind. Besonders bereichernd waren für mich die Offenheit unserer rumänischen Gesprächspartner und die konkreten Anknüpfungspunkte für eine mögliche Zusammenarbeit, die sich für Hodapp bei der Kooperationsbörse in Bukarest ergeben haben."
Inka Lamprecht, Hodapp GmbH & Co. KG



"Ich hatte Rumänien ehrlich gesagt nicht auf dem Schirm. Es ist ein wunderschönes Land voller – auch wirtschaftlicher – Dynamik. Über die hohe Qualität der B2B-Gespräche in Bukarest war ich völlig überrascht. Die Reise hat sich für mich persönlich und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch wirtschaftlich gelohnt."
Norbert Schempp, Geschäftsführer Schempp Bestandserhaltung GmbH







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