Nachrichten Übersicht

News vom 06.03.13

Internationale Datenbank

Für 30 Länder wurden im Rahmen eines Forschungsprojektes umfangreiche Informationen zu den Themen berufliche Anerkennung, Architektenvertrag, Leistungsumfang, Honorar, Haftung und Versicherung, Baurecht, Bauvertrag und Kontaktarchitekten zusammengestellt. Architekten und Ingenieure haben bei internationalen Projekten einen enormen Bedarf an länder- und planungsspezifischen Informationen, der von den existierenden Stellen der Außenwirtschaftsinformation nur zum Teil bedient werden kann. Für folgende 30 Länder wurden im Rahmen eines Forschungsprojektes umfangreiche Informationen zu den Themen berufliche Anerkennung, Architektenvertrag, Leistungsumfang, Honorar, Haftung und Versicherung, Baurecht, Bauvertrag und Kontaktarchitekten zusammengestellt: Algerien, Brasilien, Bulgarien, China, Dänemark, Estland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Irland, Israel, Italien, Katar, Kroatien, Marokko, Norwegen, Polen, Republik Korea Rumänien, Russland, Saudi Arabien, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, USA, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam und Weißrussland. Die Bundesarchitektenkammer und das Netzwerk Architekturexport NAX haben 2011 das Forschungsprojekt "Ausbau und Aktualisierung der Länderinformationen für grenzüberschreitende Architekten und Ingenieure" an die Universität Siegen, Department Architektur, Lehrgebiet Bauökonomie und Baumanagement, Prof. Bert Bielefeld vergeben.
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News vom 18.02.13

Brasilien: Projekte und Investitionen

São Paulo (gtai) - Nachdem die meisten brasilianischen Firmen 2012 Entscheidungen über neue Investitionen vertagt haben, zeichnet sich für 2013 mehr Dynamik ab. Angesichts der guten Konsumentwicklung, des vergleichsweise geringen Pro-Kopf-Verbrauchs bei vielen Gütern und höherer staatlicher Auflagen an die lokale Wertschöpfung gehen die Unternehmen nun zahlreiche Projekte an. Dabei helfen auch Förderprogramme der Entwicklungsbank BNDES, niedrigere Zinsen und der schwächere Kurs des brasilianischen Real. Zum Jahresbeginn 2013 befindet sich eine breite Auswahl an Projekten in den Investitionspipelines brasilianischer Unternehmen. Die folgende Übersicht umfasst Vorhaben aus den Bereichen Landwirtschaft, Bau, Bergbau, Bildung, Chemie, Energie, Flugzeugbau, Gesundheitswirtschaft, Getränke, Handel, Hotels, IT, Kfz, Kosmetik, Kunststoff, Logistik, Maschinenbau, Papier, Pharmazeutika, Umwelttechnologien und Verpackung.
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News vom 18.02.13

Energieeinsparung im Wohnungsbau

Stockholm (gtai) - Schweden will den Energieverbrauch in Wohn- und Geschäftshäusern bis zum Jahr 2020 um 20% und bis 2050 um 50% reduzieren (jeweils im Verhältnis zum 1995er Niveau). Gleichzeitig soll die Nutzung fossiler Brennstoffe für Heizzwecke erheblich zurückgeführt werden. Um diese Ziele zu erreichen, muss das Land den Fokus vor allem auf Effizienz verbessernde Maßnahmen in bestehenden Gebäuden (Umbau, Renovierung) richten. Denn neue Gebäude machen pro Jahr nur etwa 1% des Immobilienbestands aus. Für deutsche Unternehmen, die sich auf die energetische Sanierung großer Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen spezialisiert haben, bietet der schwedische Markt gute Chancen. Aufgrund der begrenzten Anzahl einheimischer Wettbewerber gilt dies vor allem für Firmen, die auch größere Modernisierungsvorhaben durchführen. Denn die "vier Großen" in der schwedischen Baubranche - NCC, Skanska, Peab und JM - engagieren sich seit einigen Jahren weniger stark bei Sanierungsprojekten und überlassen das Feld vielmehr spezialisierten kleineren Unternehmen. Etwas problematischer ist es aber für kleinere Unternehmen bei Neubauprojekten, da das Gros der Bauaufträge in Schweden an Generalauftragnehmer vergeben wird. Im Gegensatz zur mittelständisch geprägten, deutschen Bauwirtschaft dominieren hier die vier genannten Bauunternehmen, die alle über eigene Einkaufsorganisationen verfügen und ihre Produkte auch im Ausland beziehen, das Geschehen. Daher sei es für Zulieferer oft schwierig, einen Fuß in den Markt zu bekommen, ohne die eigenen Produkte direkt bei den Großen der Branche zu präsentieren, berichten informierte Kreise. Auf dem Sanierungsmarkt besteht vor allem erheblicher Modernisierungsbedarf bei Mehrfamilienhäusern in Randgebieten größerer Städte aus den 1960er und 1970er Jahren. Die Anzahl sanierungsbedürftiger Objekte dieser Art geht laut Experten in die Hunderttausende. Ein kleinerer Teil davon befindet sich im Eigentum großer Investmentgesellschaften, darunter die Investmentsparte des Möbelgiganten Ikea, und Reedereien, sowie von Privatpersonen. Die meisten Objekte aber fallen in die Obhut öffentlicher Wohnbaugesellschaften.
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News vom 02.10.12

Kapazitätsengpässe in Bauwirtschaft

Dubai (gtai) - In Saudi-Arabiens Bauwirtschaft gibt es Kapazitätsengpässe. Die Branche wächst seit Jahren schneller als die ohnehin vom Ölpreis beflügelte Gesamtwirtschaft. Über die Hälfte der Sektorinvestitionen kommen vom Staat, der mit seinen Petrodollar ein ambitioniertes Wohnungsbauprogramm finanziert. Von 2011 bis 2015 sollen 500.000 neue, preisgünstige Wohnungen entstehen. Bei Bürogebäuden zeichnet sich hingegen ein Überangebot ab, sollten alle geplanten Vorhaben fristgerecht abgeschlossen werden. Die saudi-arabische Bauwirtschaft hat 2011 ihr Wachstum weiter beschleunigt und könnte 2012 noch stärker expandieren. Sie wuchs 2011 nach vorläufigen Daten des Statistikamtes um 11,6%, das BIP mit 6,8%. Gelingt es der Baubranche, das 2011 sehr viel dicker gewordene Auftragspolster zügig umzusetzen, wären 2012 und 2013 ähnliche Zuwächse möglich. Es ist allerdings unklar, ob die Baufirmen die dazu notwendigen Kapazitäten mobilisieren können oder ob sich Projekte verzögern. Auch ist bei einigen Baumaterialien mit einer angespannten Versorgungslage zu rechnen. Entsprechend dürften die Materialpreise anziehen, was eine Nachkalkulation einiger Projekte erforderlich machen wird.
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News vom 02.10.12

Brasiliens Metropolen wachsen

São Paulo (gtai) - In Brasiliens unkontrolliert gewachsenen Städten zeichnet sich ein neuer Bautrend ab. Anstelle von Spontanbau und isolierten Wohnanlagen planen Architekten offene, funktionale und integrierte Stadtviertel. Mehrere Großprojekte, die in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren in São Paulo, Rio de Janeiro und Recife entstehen sollen, sorgen zurzeit für Aufsehen. Schwerpunkte der Entwürfe sind die Nähe von Arbeitsplatz und Wohnung, die Sicherheit sowie nachhaltige Smart City-Elemente.
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News vom 27.04.12

Neues BFH-Urteil

Neues BFH-Urteil: Kommunen müssen Umsatzsteuer zahlen Bauverband fordert verpflichtende Anwendung des Urteils im Land Die baden-württembergische Bauwirtschaft fordert, dass das aktuelle BFH-Urteil zur konsequenten Umsatzsteuerpflicht der öffentlichen Hand auch im Land flächendeckend Anwendung findet, damit die zunehmende Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der gewerblichen Wirtschaft endlich eingedämmt wird. Seit Jahren beklagt die Baubranche, dass immer mehr soziale Einrichtungen der Städte und Gemeinden in Konkurrenz zum ersten Arbeitsmarkt treten und inzwischen komplette Baumaßnahmen in Eigenregie abwickeln. Im Gegensatz zu freien Wirtschaftsunternehmen dürfen sie dabei ihre bauhandwerklichen Dienstleistungen zu einem deutlich niedrigeren Mehrwertsteuersatz, nämlich 7 % statt 19 %, verrechnen. Mit diesen Angebotspreisen und dem dadurch erzeugten Marktvorsprung kann die gewerbliche Wirtschaft auf Dauer nicht konkurrieren. In der Folge droht insbesondere bei kleinen und mittelständischen Baubetrieben der Abbau von Arbeitsplätzen. Der Bundesfinanzhof hat nun in einem exemplarischen Einzelurteil entschieden, dass nachhaltig und gegen Entgelt erbrachte Leistungen der öffentlichen Hand der Umsatzsteuer unterliegen, wenn diese Tätigkeiten beispielsweise in Konkurrenz zu privaten Unternehmen ausgeführt werden. Dies kann zu einer erheblichen Ausweitung der Umsatzsteuerpflicht für Kommunen führen. Dieter Diener, Geschäftsführer der Landesvereinigung Bauwirtschaft, hofft jetzt auf eine rasche Anwendung dieser Entscheidung und auf die entsprechende Unterstützung durch die Politik: „Wir erwarten, dass die Finanzverwaltungen dieses BFH-Urteil bei den Kommunen zügig und verpflichtend durchsetzen, um die ungleichen Wettbewerbsbedingungen gegenüber der freien Wirtschaft zu beseitigen. Städte und Gemeinden sollten sich wieder auf ihre eigentlichen Kernkompetenzen konzentrieren.“ Kein Verständnis zeigt Diener für bereits laut gewordene Klagen seitens der Kommunen, die bei Anwendung des BFH-Urteil mit höheren Kosten für die Bürger drohen: „Wenn reguläre Unternehmen aufgrund der wettbewerbsverzerrenden kommunalen Billigangebote vom Markt gedrängt werden, bedeutet das langfristig nicht nur einen Wegfall von Arbeitsplätzen und damit höhere Sozialkosten, sondern auch einen Verlust von Gewerbesteuereinnahmen. Daran können die Städte und Gemeinden kein Interesse haben.“ Quelle: Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg
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News vom 20.07.11

Unternehmen halten Investitionstempo

Schweden hat sich dank anziehender Exporte und einer erholten Binnennachfrage von der globalen Wirtschaftskrise außergewöhnlich gut erholt und zählt zurzeit zu den führenden industriellen Wachstumsmärkten. Das größte nordeuropäische Land scheint in vieler Hinsicht auf die künftigen Herausforderungen vergleichsweise gut vorbereitet zu sein. Das scheinen auch die Unternehmen des Landes zu spüren. Die Investitionen im verarbeitenden Gewerbe bleiben auf Wachstumskurs.
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News vom 31.05.11

bw-construction GbR gegründet

Die bw-construction GbR wurde Ende Mai erfolgreich gegründet. Weitere Mitglieder werden weiterhin in die Gesellschaft aufgenommen.
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Referenzprojekte


Hier finden Sie eine Auswahl an Projekten, die unsere Mitglieder bereits erfolgreich durchgeführt haben.

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