Nachrichten Übersicht
News vom 12.06.13
Handwerk International lädt ein
Amati, Stradivari und Guarneri – mit diesen Namen verbindet sich der Ruf von Cremona als Geigenbauzentrum. Noch heute gehen in der norditalienischen Stadt rund 150 Geigenbauer ihrem Handwerk nach. Eine Delegation von Cremoneser Geigenbauern reist am 21. Juni 2013 mit ausgewählten Instrumenten nach Stuttgart.
Die Handwerkskammer Region Stuttgart verbindet seit mehreren Jahren eine Partnerschaft mit dem italienischen Handwerksverband CNA in Como. Nach dem Austausch von Jugendlichen und Unternehmertreffen zwischen Deutschland und Italien steht nun erstmals das Handwerk des Geigenbaus im Fokus.
Der Besuch der Delegation findet in zwei abwechslungsreichen Veranstaltungen seinen Höhepunkt: Am Freitag, 21. Juni 2013 laden von 10:00 bis 14:00 Uhr die Geigenbauer zum Gespräch ein. Veranstaltungsort ist das Forum der Handwerkskammer Region Stuttgart in der Heilbronner Straße 43. Nach verschiedenen Vorträgen lockt eine Ausstellung faszinierender Streichinstrumente.
Am Freitagabend um 18:30 Uhr erklingen dann die Streichinstrumente aus Cremona. Zur Feier der Kammerpartnerschaft spielt das Urban-Quartett aus Stuttgart ein ausgewähltes deutsch-italienisches Musikprogramm. Damit die Musik zu einem besonderen Hörgenuss wird, spielen die Musikerinnen im Marmorsaal in Stuttgart, Hohenheimer Straße 119 A. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.
Ansprechpartner für weitere Informationen, Bilder etc.:
Jürgen Schäfer
Handwerk International Baden-Württemberg
Telefon 0711 16 57-2 80
Telefax 0711 16 57-8 27
E-Mail: js@handwerk-international.de
3802_HI_Fly_Geigenkonzert_V3.pdf
News vom 29.05.13
Bauprojekt
Für ein großes Bauprojekt der algerischen Regierung sucht der Projektkoordinator deutsche Unternehmen, die Teilarbeiten leisten können. In der Nähe von Blida in Algerien soll eine neue Stadt mit Verwaltungs- und Wohngebäuden, Hotelanlagen, Krankenhäusern und Sportanlagen errichtet werden. Geplant ist ein gehobener Baustil und die Versorgung mit erneuerbaren Energien. Der gesamte Projektumfang beläuft sich auf siebzig Milliarden Euro.
Ansprechpartnerin für Interessenten ist Frau Hanisch (Tel.: 0711-1657-241, gh@handwerk-international.de).
News vom 29.05.13
Befragung der EU-Kommission
Die Europäische Kommission interessiert sich für die Meinung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu einem Qualitätsrahmen für Praktika. Um einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen, sind Praktika für junge Menschen besonders wichtig. Oftmals spielen sie allerdings nicht die Rolle, die sie sollten. Seit einigen Jahren werden immer wieder Bedenken geäußert, dass Praktikanten als kostenlose oder billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Verschiedene Konsultationen haben diesen Missstand bereits aufgedeckt.
Die Europäische Kommission hat diese Ergebnisse aufgegriffen und möchte einen Qualitätsrahmen für Praktika ausarbeiten. Der Fragebogen richtet sich gezielt an die KMUs, die in den vergangen Jahren Praktikanten beschäftigt haben. Ziel ist es, die Sichtweise von KMUs zu analysieren und aufzuzeigen welche Auswirkungen ein Qualitätsrahmen auf KMUs haben könnte.
Der Fragebogen ist anonym, alle Daten werden vertraulich behandelt und lediglich zusammenfassend dargestellt.
Bis zum 07. Juni 2013 können Sie an der KMU-Umfrage noch teilnehmen. Bitte füllen Sie den beigefügten Fragebogen (ca. 10 Minuten) aus und schicken ihn per Mail an info@handwerk-international.de oder Fax an 0711 1657- 827 zurück.
News vom 13.05.13
Aktuelles aus Dänemark
Ausländische Dienstleistungserbringer werden seit diesem Jahr von den dänischen Steuerbehörden sehr häufig geprüft, ob sie oder ihre Mitarbeiter in Dänemark steuerpflichtig werden. Hintergrund für diese Maßnahmen ist eine erhöhte Prüfung auf Scheinselbständigkeit und die neue Bestimmung für Arbeitnehmerüberlassung. Neu ist in Dänemark, dass wenn ausländische Unternehmen für einen dänischen Arbeitgeber Arbeiten ausführen, die dieser auch selbst anbietet, dies automatisch als Arbeitnehmerüberlassung gilt. Damit hat der dänische Auftraggeber eine Arbeitnehmerüberlassungssteuer einzubehalten, die er an das dänische Finanzamt abzuführen hat. Dies könnte zur Folge haben, dass ihr dänischer Auftraggeber den Betrag für die abzuführende Arbeitnehmerüberlassungssteuer vom vereinbarten Auftragsvolumen einbehält. Es spielt dabei keine Rolle, ob sie in Dänemark schon steuerpflichtig registriert sind.
Indizien für Arbeitnehmerüberlassung/ Scheinselbständigkeit sind folgende:
- Ist der Auftraggeber weisungsbefugt?
- Hat der Auftraggeber die Verantwortung für die Baustelle und für Fehler oder Schäden?
- Wird der Preis maßgeblich durch den Arbeitslohn bestimmt (Stundenlohn, Fläche etc.)?
- Stellt der Auftraggeber hauptsächlich Werkzeuge und Materialien zur Verfügung?
- Bestimmt der Auftraggeber die Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter und deren Qualifikation?
Wird eine dieser Frage mit ja beantwortet, geht die dänische Steuerbehörde mit großer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass eine Arbeitnehmerüberlassung bzw. Scheinselbständigkeit vorliegt. Bewertet wird immer der einzelne Auftrag. Auch wenn ein Selbstständiger mehrere Auftraggeber hat, kann ein einzelnes Vertragsverhältnis in das Kriterium Scheinselbständigkeit/Arbeitnehmerüberlassung fallen.
News vom 06.05.13
Belgien - Neuerungen zur Limosa-Erklärung
Zum 1.7.2013 tritt nun in Belgien eine neue Regelung zur Limosa-Erklärung in Kraft. Der Erlass ist die Antwort Belgiens auf das Urteil des EuGH vom 19.12.2012, welches feststellte, dass die bisherige Limosa-Erklärung für Selbständige, die zeitweilig in Belgien Dienstleistungen erbringen wollen, zumindest in der bisherigen Form mit dem Europarecht nicht vereinbar sei.
Selbständige und Arbeitnehmer, die vorübergehend in Belgien arbeiten, müssen sich nach der Neuregelung zwar immer noch bei den belgischen Behörden melden. Dabei sind insgesamt aber weniger Daten zu übermitteln. Zusammengefasst handelt es sich um folgende Angaben:
I. Angaben zu den Vertragspartnern
Arbeitnehmer:
- Identifizierung des Arbeitnehmers
- Identifizierung des Arbeitgebers
- Identifizierung des belgischen Kunden
Selbständiger:
- Identifizierung des Selbständigen
- Identifizierung des belgischen Kunden
II. Angaben zur Dienstleistung
Arbeitnehmer:
1. Beginn und Ende der Entsendung in Belgien
2. Ort der Dienstleistung
3. Angabe, ob Bausektor betroffen
4. Angabe, ob Zeitarbeiter
5. Arbeitszeiten
Selbständige:
1. Beginn und Ende der Entsendung in Belgien
2. Ort der Dienstleistung
3. Angabe, ob Bausektor betroffen
Wer regelmäßig in Belgien und anderen Staaten Dienstleistungen im Rahmen einer Entsendung erbringt, kann die Limosa-Erklärung auch für die Dauer eines Jahres abgeben. Sie kann nach Ablauf des Jahres jeweils maximal für ein weiteres Jahr verlängert werden. Dies gilt allerdings nicht für Tätigkeiten im Bau- (secteur de la construction) und Zeitarbeitssektor (secteur du travail intérimaire). Was genau unter regelmäßiger Tätigkeit in Belgien zu verstehen ist, definiert der Königliche Erlass (siehe http://www.ejustice.just.fgov.be/cgi_loi/change_lg.pl?language=fr&la=F&table_name=loi&cn=2013031901 )
Sie planen Tätigkeiten in Belgien vor dem 1. Juli 2013? Da das Urteil des EuGH unmittelbar anwendbar ist, müssen sich Selbständige, vor Inkrafttreten der Neuregelung derzeit nicht bei den belgischen Behörden anmelden. Auch muss der belgische Kunde bis zu diesem Zeitpunkt nicht überprüfen, ob der Selbständige seinen Meldepflichten nachkommt. Bitte beachten Sie aber, dass die Meldepflichten für entsendete Arbeitnehmer aber weiterhin unverändert gelten.
Weitere Informationen: https://www.socialsecurity.be/foreign/de/employer_limosa/home.html
News vom 06.05.13
Neue EU-Verordnung über Bauprodukte
Die neue EU-Bauproduktenverordnung (EU-BauPV) soll Handelshemmnisse im Binnenmarkt abbauen.
Dies bedeutet allerdings nicht, dass sich an der Zuständigkeit der einzelnen EU-Mitgliedstaaten für Anforderungen an Bauprodukte in Bezug auf bestimmte Bauwerke etwas ändert.
Neu ist nur, dass das EU-Recht die Nachweisverfahren, dass ein Produkt diese Anforderungen auch erfüllt, vereinheitlicht. Dies geschieht in harmonisierten technischen Normen und durch einzelproduktbezogene technische Bewertungen, die ein Hersteller bei den von den Mitgliedstaaten einzurichtenden Bewertungsstellen beantragen kann. Anschließend ist er befugt und verpflichtet, die CE-Kennzeichnung aufzubringen und genau anzugeben, welches Anforderungsniveau das jeweilige Produkt in Bezug auf bestimmte Merkmale erreicht.
Weitere Neuerung ist, dass die Kommission bezogen auf einzelne Inhaltsstoffe oder Leistungswerte europaweit gültige, einheitliche Schwellenwerte festsetzen kann. Dies wird als Schritt hin zu einer nachhaltigkeitsbezogenen Gesetzgebung im Bauproduktenrecht gewertet.
Auch die Einführung von Produktinfostellen für Bauprodukte gehört zu den Neuerungen aus der Verordnung. Erleichterungen werden künftig die Hersteller spüren, wenn sie die jeweils national geltenden Anforderungen ermitteln wollen. Auch über Vorschriften bezüglich des Einbaus, der Montage oder der Installation von CE-gekennzeichneten Bauprodukten werden die Infostellen nunmehr Auskünfte erteilen.
Weitere Informationen: http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/B/GesetzeUndVerordnungen/revision-der-bauproduktenrichtlinie-bpr.html
Zu Gesetzen: http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Recht-Zoll/Wirtschafts-und-steuerrecht/recht-aktuell,did=801212.html
Weitere EU-Initiativen: http://ec.europa.eu/enterprise/magazine/articles/industrial-policy/article_11067_de.htm
News vom 30.04.13
Kammervorstand trifft Europapolitiker
Über Einzelmaßnahmen, die einen Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung in Europa leisten können, ließ sich der Vorstand der Handwerkskammer Region Stuttgart am Montag in Brüssel unterrichten. Schwerpunkte der politischen Gespräche mit Abgeordneten des Parlaments und Experten der Generaldirektionen waren der Stellenwert der Beruflichen Qualifikation und der Selbstständigkeit sowie die mittelstandsgerechte Ausgestaltung des Vergaberechts. Die Europaabgeordneten Inge Gräßle (CDU), Heide Rühle (Grüne), Michael Theurer (FDP) und Rainer Wieland (CDU) standen als Gesprächspartner zur Verfügung.
Im Gespräch mit Joanna Drake, Direktorin bei der Generaldirektion Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission, sieht sich das Handwerk unterstützt in den Bemühungen, europaweit ein unternehmerfreundlicheres Umfeld zu schaffen. Gerade hierzu sei auch das Enterprise Europe Network, ein europaweites Unterstützernetz, eingerichtet worden. Handwerk International leiste hierbei einen wichtigen Beitrag. Drake betonte, dass es insgesamt mehr Bereitschaft zur Selbstständigkeit geben müsse. "Da sind wir auf einem historischen Tief angelangt." Kammerpräsident Reiner Reichhold bestätigte den Trend und forderte, alle Maßnahmen umzusetzen, um bei einer möglichst großen Zahl von Menschen unternehmerische Initiativen zu wecken. "Was wir brauchen, ist vor allem mehr gesellschaftliche Anerkennung der Selbstständigkeit. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn die Erziehung zur unternehmerischen Initiative unter den jungen Menschen in den Schulen durch Bildungsmaßnahmen intensiver gefördert werden würde." Hier müsse mehr Potential ausgeschöpft werden. Wichtig sei allerdings, dass Selbstständigkeit in engem Zusammenhang mit beruflicher Qualifikation gesehen wird.
Erfreulich sei, so der Eindruck des Vorstands und der Geschäftsführer der Kammer, dass das Thema duale Ausbildung in Brüssel angekommen ist. Über Jahre war Deutschland mit seinem Ausbildungssystem in der defensiven Position. Reichhold: "Jetzt wurde offensichtlich der enge Zusammenhang zwischen Ausbildung und Jugendarbeitslosigkeit erkannt." Die im deutschen Handwerk vermittelte qualifizierte Aus- und Weiterbildung findet auch im Europäischen Qualifikationsrahmen ihren Niederschlag. "Die Fertigkeiten unserer Gesellen und Meister werden zwischenzeitlich realistischer betrachtet und eingeordnet. Nach wie vor gelte das Prinzip der Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung."
Mit Kritik reagierten die Vertreter des Handwerks auf Vorschläge, die zu einer Verkomplizierung des öffentlichen Vergaberechts führen würden. Wachsenden Barrieren für Mittelständler wären das Resultat, insbesondere im Hinblick auf eine Überlastung der Verordnung mit sogenannten vergabefremden Aspekten wie der Lebenszykluskostenrechnung. Vorrangiges Ziel sei, so Kammerpräsident Rainer Reichhold, eine effiziente Beschaffung und eine transparente und benachteiligungsfreie Vergabe von Aufträgen an fachkundige Unternehmen zu sichern. "Deshalb müssen wir eine mittelstandsgerechte Ausgestaltung des Vergaberechts erreichen, die die generelle Ausdehnung der Zulässigkeit von Verhandlungsverfahren ausschließt." Hier sieht das Handwerk die Gefahr der strukturellen Benachteiligung kleinerer Anbieter. Begrüßenswert sei der Vorschlag, das Thema Verfahrensarten in das Ermessen der Mitgliedsstaaten zu legen.
News vom 29.04.13
Leitfaden
Soziale Netzwerke für kleine Betriebe
Facebook und andere soziale Netzwerke gewinnen gerade im geschäftlichen Bereich zunehmend an Bedeutung. Auch Handwerksbetriebe können diese Netzwerke für sich nutzen, ihre Produkte damit bekannter machen und ihren guten Ruf pflegen. Wer jetzt aktiv werden möchte, dem hilft ein kostenloser Leitfaden, den die Initiative "Mittelstand-Digital" mit Blick auf kleinere Unternehmen verfasst und nun veröffentlicht hat. (Quelle: HWK Region Stuttgart)
News vom 23.04.13
SEPA-Countdown
Haben Sie Ihr Unternehmen bereits auf SEPA vorbereitet? Umfragen zufolge sind rund 60 % der Unternehmen noch nicht ausreichend informiert und können die Maßnahmen nicht richtig einschätzen, die notwendig sind, um ihre Prozesse in den kommenden Monaten an die neuen Verfahren anzupassen können. Dabei bleibt nicht mehr viel Zeit, bis der Zahlungsverkehr in seiner bisherigen Form am 1. Februar 2014 abgelöst wird.
Für die Verbraucher bedeutet die Umstellung im Wesentlichen nur der Umgang mit der IBAN. Alle Unternehmen müssen jedoch aktiv werden, insbesondere die Lastschrifteinreicher. Da fast alle Unternehmensbereiche von der Umstellung betroffen sind (Buchhaltung, Personalabteilung, Kundenbetreuung, Vertrieb; IT), sollte dafür genug Zeit eingeplant werden.
Was ist unter anderem zu tun:
- IBAN (und BIC) der eigenen Kontoverbindungen in Briefen, Vordrucken und Werbemitteln den Zahlern mitteilen
- Gespeicherte Bankverbindungen auf IBAN (und BIC) umstellen
- SEPA-Überweisungen nutzen
- Voraussetzungen für die Einführung der SEPA-Lastschrift schaffen (z.B. Gläubiger-Id beantragen, Schema zur Mandatsreferenz, Vorabinformationen an Zahler)
Welche Schritte genau zu vollziehen sind, zeigt die vom Bankenverband herausgegebene Broschüre "SEPA - Der Countdown läuft".
Als PDF-Dokument zum Download
Weitere Informationen im Internet: https://www.sepadeutschland.de
Gläubiger-Id bei der Deutschen Bundesbank beantragen: http://glaeubiger-id.bundesbank.de
News vom 23.04.13
Schweiz: Löhne melden wird Pflicht
Ab 1. Mai 2013 sind Unternehmen, die Aufträge in der Schweiz durchführen und dazu ihre eigenen Mitarbeiter entsenden, verpflichtet, den Meldebehörden vorab den Lohn der Mitarbeiter bekannt zu geben.
In der Praxis wird bei der Online-Meldung ein neues Pflichtfeld auszufüllen sein, in dem die Höhe des Lohns abgefragt wird, den der Mitarbeiter während der Abwicklung des Schweizauftrags erhält. Daran erkennt die Kontrollbehörde, ob das ausländische Unternehmen sich mit den in der Schweiz geltenden Vorschriften zum Mindestlohn befasst hat. Liegt der eingegebene Lohn unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn, wird das Unternehmen im Rahmen einer Baustellenkontrolle auf die im Entsendegesetz minimalen schweizerischen Lohn- und Arbeitsbedingungen hingewiesen.
Damit Sie bereits bei der Erstellung Ihres Angebots für einen Auftrag in der Schweiz die dort geltenden Lohn- und Arbeitsbestimmungen berücksichtigen können, bieten die Behörden auf den ihren Seiten ausländischen Unternehmen die Möglichkeit an, die Löhne vorab zu berechnen. http://www.entsendung.admin.ch/cms/content/willkommen_de
Hintergrund der Regelung ist die Änderung des Schweizer Entsendegesetzes zum 1. Januar 2013, mit der die Schweiz die Bestimmungen zur Einhaltung der Mindestlöhne und zur Bekämpfung der Scheinselbstständigkeit verschärft hat.
Tipp: Informieren Sie sich vorab, denn Verstöße gegen zwingende Lohn- und Arbeitsbedingungen werden in der Schweiz scharf sanktioniert.
Mehr Informationen zur Schweiz erhalten Sie vom Beraterteam Handwerk International, Telefon: 0711-1657-444
News vom 09.04.13
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Vorsicht vor Firmen, die diesen Service kostenpflichtig anbieten.
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) wird kostenlos entweder vom Finanzamt oder vom Bundeszentralamt vergeben.
Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie vor Firmen warnen, die das Thema "Zuteilung einer USt-IdNr." in betrügerischer Weise nutzen, um von Unternehmern Geld zu fordern.
In den letzten Wochen erhielten viele Unternehmer (meist Existenzgründer) Schreiben, in denen eine kostenpflichtige Registrierung, Erfassung und Veröffentlichung der USt-IdNr. angeboten wurde. Das Schreiben enstprach optisch den Schreiben des Finanzamts (Öko-Papier, aufwändige Stempel wie Staatswappen), so dass viele Unternehmer die Schreiben ausfüllten und zurück sendeten. Später erhielten die getäuschten Unternehmer dann eine Rechnung von einer Firma, die tatsächlich eine Nummer für die Firma angelegt hat und Firmennamen, Firmenanschrift und Firmenzweck im Internet veröffentlichten. Allerdings: mit der USt-IdNr. hatte das nichts zu tun.
So erhalten Sie die kostenlose USt-IdNr.:
- Existenzgründer können diese im Gründerfragebogen direkt beim Finanzamt beantragen.
- Unternehmer, die bereits eine Steuernummer vom Finanzamt haben und zusätzlich eine USt-IdNr. benötigen, müssen die USt-IdNr. beim Bundeszentralamt unter www.bzst.de beantragen.
Weitere Antworten zur USt-IdNr. finden Sie HIER
News vom 07.03.13
Befragungen zur Steuererhebung
Die Europäische Kommission hat am 25.2.2013 zwei öffentliche Konsultationen zu konkreten Maßnahmen eingeleitet, mit denen Steuererhebung und Steuerdisziplin EU-weit verbessert werden könnten.
Die erste Konsultation betrifft die Ausgestaltung eines europäischen Kodexes für Steuerpflichtige, mit dem die Rechte und Pflichten sowohl der Steuerpflichtigen als auch der Steuerbehörden klargestellt werden. Die zweite Konsultation betrifft eine europäische Steueridentifikationsnummer (EU-TIN), durch die die Identifizierung von Steuerpflichtigen in der EU erleichtert wird. Sowohl der Kodex als auch die EU-TIN zählen zu den Maßnahmen, die die Kommission im letzten Dezember in ihrem Aktionsplan zur Bekämpfung von Steuerbetrug und Steuerumgehung vorgeschlagen hat. Die Konsultationen laufen bis zum 17. Mai 2013.
Algirdas Šemeta, Kommissar für Steuern, Zollunion, Statistik, Audit und Betrugsbekämpfung, erklärte:„Während wir den Kampf gegen die Steuerhinterziehung verschärfen, müssen wir es den ehrlichen Steuerpflichtigen zugleich leichter machen, die Vorschriften einzuhalten. Dies ist der Sinn eines EU-Kodexes für Steuerpflichtige, und heute bitten wir die Steuerpflichtigen selbst, einen solchen Kodex mitzugestalten. Zudem müssen wir den Steuerbehörden helfen, herauszufinden, wer Steuern schuldet, damit sie die geschuldeten Beträge auch einziehen können. Das wäre der Zweck einer EU-Steueridentifikationsnummer, und wir wollen wissen, wie diese nach Meinung der Öffentlichkeit am besten ausgestaltet werden kann.“
In den meisten Mitgliedstaaten gibt es Kodizes, in denen die Rechte und Pflichten der Steuerpflichtigen und der Steuerbehörden festgelegt sind. Diese Kodizes weisen jedoch von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat erhebliche Unterschiede auf. So kann es für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen sehr schwierig sein, zu erfassen, welche Rechte sie in den einzelnen Mitgliedstaaten haben, und in grenzüberschreitenden Situationen ihren steuerlichen Pflichten nachzukommen.
Auch fällt es den Mitgliedstaaten angesichts der zunehmenden Mobilität der Menschen und einer verstärkt grenzüberschreitenden Wirtschaftstätigkeit immer schwerer, Steuerpflichtige zu identifizieren. Dies kann die einzelstaatliche Steuererhebung beeinträchtigen, zu doppelter Nichtbesteuerung führen und sogar Steuerbetrug und Steuerhinterziehung erleichtern.
Mit den öffentlichen Konsultationen sollen bewährte Praktiken der Mitgliedstaaten für die Erhebung von Daten über die Identität der Steuerpflichtigen sowie Steuerdisziplin und Steuertransparenz erfasst werden. Die Ergebnisse beider Konsultationen werden dazu dienen, bis Ende 2013 geeignete Politikansätze zu ermitteln und auszugestalten.
Die Unterlagen für die Konsultationen liegen auf Englisch, Französisch und Deutsch HIER und HIER vor. Alle Beiträge werden gebührend berücksichtigt werden.
News vom 04.03.13
Vorsicht vor "Rip-Deals"
Bundesweit kommt es in den letzten Monaten zu einem Anstieg der Fälle von sogenannten „Rip-Deals", einem relativ neuen Kriminalitätsphänomen.
Da besonders in Sachsen entsprechende Fälle aufgetreten sind, hat das Landeskriminalamt Sachsen ein Dokument erstellt, um über die Betrugs-, Raub- und Diebstahlsdelikte zu informieren, die unter dem Begriff „Rip-Deal" (aus dem Englischen, to rip: jemanden ausnehmen, neppen; deal = Handel, Geschäft) zu verstehen sind. Diese Delikte laufen alle nach einem bestimmten Muster ab und zielen auf klein- und mittelständische Unternehmen, die auf der Suche nach Investoren sind.
Meist geben die Täter vor, im Auftrag eines Investors aus dem Ausland zu handeln und stellen einen größeren Auftrag in Aussicht. Für die Vermittlung wird eine Provision, meist im sechsstelligen Eurobereich, verlangt. Nach einer Einladung ins Ausland zur "Geschäftsanbahnung" kommt es dann vorort bei der Geldübergabe zu Verwicklungen, bei denen die deutschen Unternehmen betrogen werden. Sie haben meist die Provision bereits gezahlt, von den Geschäftspartnern fehlt dann aber jede Spur. Die Täterverfolgung ist für das Unternehmen aufgrund mangelnder Orts- und Sprachkenntnis meist sehr schwer.
Zu weiteren Details und Hinweisen für gefährdete Unternehmen beachten Sie bitte das anliegende Informationsblatt des Landeskriminalamtes Sachsen.
News vom 19.02.13
Baubranche: Knüpfen Sie Kontakte!
Markterschließung für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen
Bauunternehmer-Treffen in London, Oslo sowie in Brünn.
Deutsche Unternehmen mit qualitativ hochwertigen Produkten und innovativen Ideen sind im Ausland sehr gefragt: Während Großbritannien beim energieeffizienten Bauen besonderen Nachholbedarf verzeichnet, macht sich in Norwegen der Fachkräftemangel in der Baubranche bemerkbar.
Am 6. März bietet Ihnen unser Unternehmertreffen eine interessante Plattform auf der Ecobuild, der führenden Fachmesse für Umweltschutz, energieeeffizientes Bauen und erneuerbare Energien in Großbritannien. Und vom 16. bis 18. April führt Sie unsere Unternehmerreise nach Oslo. Dort stehen Kooperationsgespräche, Treffen mit Verbänden und Baustellenbesuche auf dem Programm. Für beide Angebote sind Anmeldungen noch bis zum 25. Februar möglich.
Am 24. und 25. April findet eine Kooperationsbörse mit dem Schwerpunkt nachhaltiges Bauen auf der Baumesse in Brünn in der Tschechischen Republik statt.
Die Teilnahme an diesen Maßnahmen ermöglicht Ihnen, internationale Kontakte zu knüpfen, bereits bestehende Kontakte auszubauen, gemeinsam neue Tätigkeitsfelder zu erschließen und Marktinformationen zu erhalten. Die Kooperationsbörsen richten sich vor allem an Unternehmen aus den Branchen Bau, Ausbau, Innenausbau und Umwelttechnik.
Nähere Informationen finden Sie in den beigelegten Veranstaltungshinweisen.
News vom 19.02.13
Innovationspreis des Landes 2013
Ab sofort können sich kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handwerk und technologischer Dienstleistung wieder mit beispielhaften innovativen Produkten, Verfahren und technologischen Dienstleistungen um den Innovationspreis des Landes 2013 – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis – bewerben. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2013.
Das Land vergibt in diesem Jahr Preise in Höhe von insgesamt 50.000 Euro. Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH (MBG) verleiht einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro. Im Auftrag des Finanz- und Wirtschaftsministeriums organisiert das Regierungspräsidium Stuttgart den nach dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle benannten Wettbewerb.
Am Wettbewerb beteiligen können sich im Land ansässige Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von nicht mehr als 100 Millionen Euro.
Ein Preiskomitee bewertet die Bewerbungen nach ihrem technischen Fortschritt, der besonderen unternehmerischen Leistung und dem nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Es bestimmt die Preisträger und entscheidet über die Aufteilung der Preise, die im Herbst verliehen werden.
Der Sonderpreis der MBG richtet sich an junge Unternehmen aus Baden-Württemberg, die nicht älter als zehn Jahre sind und mit bis zu 100 Beschäftigten einen Umsatz von maximal zehn Millionen Euro erzielen.
Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es bei den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern, dem Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie e.V. und dem Regierungspräsidium Stuttgart.
FlyerInnovationspreis Baden-Württemberg 2013
HomepageInnovationspreis des Landes Baden-Württemberg - Dr.-Rudolf-Eberle-Preis
News vom 22.01.13
Unternehmerpreis 2013
Der Unternehmerpreis will unternehmerisches Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern honorieren, das über betriebswirtschaftliche Ziele hinaus zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung beiträgt. Der Preis ist mit insgesamt 60.000 € dotiert.
Der Wettbewerb um den erstmals ausgeschriebenen Unternehmerpreis der Carl Duisberg Gesellschaft e.V. (CDG) ist eröffnet, der zusammen mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) konzipiert wurde.
Der Preis zeichnet unternehmerisches Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern aus, das über betriebswirtschaftliche Ziele hinaus auch den Menschen vor Ort zugute kommt und deren Lebensbedingungen verbessert. Dies können zum Beispiel Aktivitäten, Produkte oder Dienstleistungen sein, die für bessere soziale und ökologische Bedingungen sorgen oder das Leben der ärmeren Bevölkerung erleichtern.
Am Wettbewerb um den CDG-Unternehmerpreis können deutsche Unternehmen aller Branchen und Gewerke teilnehmen. Der Preis wird in den Kategorien „Wirtschaft für Entwicklung“ und „Innovation für Entwicklung“ vergeben und ist mit 35.000,- Euro bzw. 25.000,- Euro dotiert.
Nähere Informationen zu Kriterien und Ablauf des Wettbewerbs enthalten der beigefügte Flyer sowie die Website www.cdg-unternehmerpreis.de.
Dort können Sie sich mit Ihrem Betrieb bis zum 28. Februar 2013 direkt bewerben. Der Preis wird am 6. Juni 2013 im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung in Berlin verliehen.
News vom 14.01.13
Belgien: Verstoß gegen EU-Recht
Meldepflicht (Limosa-Erklärung) verstösst gegen EU-Recht
Der Europäische Gerichtshof hat am 19.12.2012 entschieden, dass die sogenannte Limosa-Meldung in Belgien gegen EU-Recht verstösst. Belgien muss jetzt die für selbständige Dienstleistungserbringer bestehende Meldepflicht abschaffen, zumindest im bisherigen Umfang.
Um in Belgien selbständige Dienstleistungen zu erbringen, müssen Unternehmen, die nicht im Königreich Belgien niedergelassen sind, sich vorab registrieren und ein Konto einrichten. Zusätzlich sind sie verpflichtet, den belgischen Behörden vor jedem Einsatz in Belgien, detaillierte Informationen über Zeitpunkt, Ort und Dauer der Dienstleistung sowie die Art und Identität des Dienstleistungsempfängers zur Verfügung stellen.
Die Meldepflicht dient in erster Linie dazu, Scheinselbständigkeit aufdecken und Schwarzarbeit bekämpfen. Verstöße gegen die Meldepflicht können nach dem belgischen Sozialstrafgesetzbuch (Code pénal social) geahndet werden.
Die Europäische Kommission hielt allerdings die für selbständige Dienstleistungserbringer geltende Pflicht zu dieser vorherigen Meldung aufgrund ihres allgemeinen Charakters für mit der Dienstleistungsfreiheit im Sinne von Artikel 56 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union unvereinbar und erhob Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.
Nun urteilte der Europäische Gerichtshof am 19.12.2012 in dem Vertragsverletzungsverfahren gegen das Königreich Belgien (Aktenzeichen: C-577/10): Die Meldepflicht für selbständige Dienstleistungserbringer stelle ein Hindernis für den freien Dienstleistungsverkehr dar. Die vom Königreich Belgien verfolgten Ziele kämen zwar grundsätzlich als Rechtsfertigungsgründe in Betracht. Jedoch sei die Meldepflicht nicht verhältnismäßig. Verhältnismäßig könne sie nur dann sein, wenn sie dazu geeignet sei, die Verwirklichung des mit ihr verfolgten Ziels zu gewährleisten und nicht über das hinausgehe, was zu dessen Erreichung erforderlich sei. Dies sei hier aber gerade nicht der Fall. Denn ein genereller Betrugsverdacht könne die Einschränkung der Dienstleistungsfreiheit nicht rechtfertigen. Dies wiederum impliziere aber die allgemeine Meldepflicht. Zwar dürfen Dienstleistungserbringer, die in einem anderen Mitgliedstaat als Belgien niedergelassen sind, durchaus steuerlichen und sozialen Verpflichtungen unterworfen werden. Jedoch sei die belgische Meldepflicht nicht auf die Fälle beschränkt, in denen Anlass zur Prüfung bestehe, ob diese steuerlichen und sozialen Verpflichtungen beachtet würden. Darüber hinaus habe das Königreich Belgien nicht hinreichend überzeugend dargelegt, dass die Übermittlung der sehr detaillierten Informationen nicht die Grenze des zur Erreichung der mit der Meldepflicht verfolgten Ziele Erforderlichen überschreite.
Nun muss Belgien die bisherigen Regelungen korrigieren.
(Quelle: gtai)
News vom 18.12.12
Einfachere Steuerregeln ab 2013
Neue MwSt-Vorschriften ab dem 1. Januar 2013: Erleichterungen für Unternehmen
Am 1. Januar 2013 werden neue EU-Vorschriften für die Mehrwertsteuer wirksam, die den Unternehmen in ganz Europa das Leben erheblich erleichtern werden.
Erstens sind fortan elektronische Rechnungen genauso zu behandeln wie Rechnungen auf Papier, sodass die Unternehmen wählen können, welches Verfahren der Rechnungsstellung für sie am besten geeignet ist. Aufgrund der geringeren Verwaltungskosten werden die Unternehmen bis zu 18 Milliarden EUR jährlich einsparen können.
Zweitens können die Mitgliedstaaten Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als zwei Millionen EUR jährlich die Istversteuerung ermöglichen. Das heißt, die betreffenden KMU hätten die Mehrwertsteuer erst dann zu entrichten, wenn sie sie vom Kunden erhalten – womit sich Liquiditätsprobleme für sie vermeiden ließen.
Algirdas Šemeta, EU-Kommissar für Steuern, Zollunion, Audit und Betrugsbekämpfung, erklärte: „Die neuen MwSt-Vorschriften spiegeln wider, was die Unternehmen in Europa heute brauchen: einfachere Verfahren, geringere Kosten und Unterstützung bei Lösungen, die ihren Bedürfnissen am ehesten entsprechen."
Eine umfassende Darstellung der wichtigsten Änderungen der MwSt-Vorschriften für die Rechnungsstellung, die ab dem 1. Januar 2013 wirksam werden, finden Sie HIER .
News vom 11.12.12
Befragung der EU
Wurde Ihre Firma durch betrügerische Vermarktungspraktiken geschädigt?
Irreführende Informationen über angebotene Dienstleistungen, als Rechnung getarnte Angebote, Aufforderungen zur scheinbar unentgeltlichen Aktualisierung von Adressbucheinträgen: Täglich werden Unternehmen und Freiberufler Opfer von unseriösen Gewerbetreibenden und irreführenden Vermarktungspraktiken. Insbesondere kleine Unternehmen sind anfällig für Betrüger, die oftmals in einem anderen Mitgliedstaat der EU ansässig sind. Die EU-Richtlinie über irreführende und vergleichende Werbung legt europaweite gesetzliche Mindeststandards fest. Die Europäische Kommission überprüft nun, ob die geltenden Rechtsvorschriften zum Schutz von Unternehmen vor irreführenden Vermarktungspraktiken ausreichen und führt in diesem Zusammenhang eine Befragung durch.
Machen Sie mit und lassen Sie uns Ihre Erfahrungen mit betrügerischen Vermarktungspraktiken wissen. Alle Rückmeldungen werden anonym gesammelt und an die Europäische Kommission weitergeleitet. Bitte füllen Sie den Fragebogen bis 15. Februar aus und senden Sie diesen an info@handwerk-international.de oder per Fax an 0711/1657-827.
Hintergrunddokument (englisch)
Zur Pressemeldung der Europäischen Kommission
News vom 10.12.12
Konsultation der EU- Kommission
Welche zehn Rechtsakte verursachen den höchsten Aufwand für KMU?
Beschwerden über durch das EU-Recht verursachte Bürokratie hört man oft. Wir wollen die Bürokratie abbauen. Wir können die Bürokratie abbauen. Aber es mangelt eindeutig an konkreten Vorschlägen dafür. Vor diesem Hintergrund appelliert die Europäische Kommission an die Unternehmen: „Sagen Sie uns, was man besser machen könnte – geben Sie uns Anregungen zum Bürokratieabbau!“ Diese Konsultation für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und ihre Vertreterverbände soll dazu beitragen, die zehn Rechtsakte zu ermitteln, die von Mikrounternehmen und KMU als größte Belastung empfunden werden. Die Konsultation läuft bis 21. Dezember 2012; die Kommission wird nach ihrem Abschluss die Ergebnisse prüfen und überlegen, wie die Situation der KMU verbessert werden könnte.
Link zur Umfrage: http://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=SMETOP10&lang=de
Einsendeschluss ist bereits der 21.12.2012
Auch als pdf-Version abrufbar, senden Sie uns das Dokument per Fax an +49 (0)711-1657-827 zu.
News vom 09.12.12
Unternehmerreise nach Helsinki
Unternehmerreise „Rund um den Bau“ nach Helsinki informierte Handwerksunternehmen zur Tätigkeit in Finnland.
Vom 27.-29. November 2012 besuchten sechs baden-württembergische Unternehmen aus den Bereichen Bau und Ausbau Finnland. Der finnische Markt, insbesondere in den Sektoren Bau/energieeffizientes Bauen, ist auch für das deutsche Handwerk interessant. In Finnland bieten sich momentan vor allem im Bereich der Gebäudesanierung und –modernisierung vielfältige Geschäftsmöglichkeiten. Gerade innovative Technologien und Methoden aus Deutschland kommen bei den finnischen Kunden gut an. Gute Eindrücke konnten bei den durchgeführten Baustellenbesichtigungen in Helsinki und Umgebung gewonnen werden. Besichtigt wurden unter anderem ein Sanierungsprojekt der Stadt Espoo sowie ein Neubauprojekt in Helsinki, wo ein energieeffizientes Stadtviertel in Holzbauweise entsteht. In individuellen Gesprächsterminen mit finnischen Unternehmen hatten die deutschen Teilnehmer außerdem die Chance, Geschäftskontakte zu knüpfen und nähere Informationen zum finnischen Markt zu erhalten. Ein Programm aus ergänzenden Marktinformationen und praktischen Hinweisen zur Abwicklung von Bauaufträgen in Finnland rundeten den Aufenthalt ab.
News vom 08.12.12
"German Crafts"
Sonderschauen in Japan und den USA 2013
Jedes Jahr meldet der ZDH die Sonderschauen "German Crafts" für die Interior Lifestyle Tokyo (Japan) und die New York International Gift Fair (USA) im Auslandsmesseprogramm des Bundes an. Hierdurch wird Handwerksbetrieben, die im Bereich Unikatdesign, Kunsthandwerk/Angewandte Kunst tätig sind, die Möglichkeit einer subventionierten Messebeteiligung geboten.
Die Beteiligung an den Sonderschauen unterliegt einem Auswahlprozess, der durch die Fachjury des Bundesverbands Kunsthandwerk (BK) vorgenommen wird. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der anliegenden Ankündigung des BK. Interessenten können sich noch bis zum 7. Februar 2013 beim Bundesverband Kunsthandwerk um eine Teilnahme bewerben.
News vom 06.12.12
Jahresprogramm 2013
Weihnachten steht vor der Tür, ein spannendes Jahr geht zu Ende: viele Unternehmen nutzten die Angebote von Handwerk International Baden-Württemberg durch die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen und Unternehmerreisen. In Kooperationsgesprächen nutzten die Firmen die Gelegenheit, interessante Gesprächspartner kennen zu lernen und neue internationele Geschäfte anzubahnen.
Auch für das nächste Jahr haben wir ein attraktives Angebot an Messen, Kooperationsgesprächen und Firmenbesuchen - in Deutschland, Europa und darüber hinaus - für Sie zusammengestellt.
Jahresprogramm 2013
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie uns, um mehr über die Angebote zu erfahren!
info@handwerk-international.de
Tel.: 0711/165-444
News vom 04.12.12
Lüftungsanlagen
Lüftungsanlagen: Wie sollen künftige EU-Anforderungen gestaltet werden?
Die Europäische Kommission überdenkt derzeit die Richtlinien über die umweltgerechte Gestaltung und die Energiekennzeichnung von Lüftungsgeräten. Ein Informationsdokument soll in diesem Bereich tätige Unternehmen und Verbände frühzeitig in die Überlegungen einbinden. Die Kommission ist an Rückmeldungen interessiert. Interessierte Betriebe können ihr Feedback – direkt und formlos – bis 15. Januar 2013 an die Kommission senden.
News vom 03.12.12
Nachhaltiges Bauen in Brasilien
Baden-württembergische Unternehmen präsentieren nachhaltige Lösungen für den Baubereich in Brasilien.
Vom 19. bis 23. November führte eine Unternehmerreise Fachleute aus dem Bereich des nachhaltigen Bauens nach Brasilien. Organisiert wurde die Reise durch Handwerk International Baden-Württemberg und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg in Kooperation mit den Industrieverbänden der Bundesstaaten Paraná (FIEP) und Rio de Janeiro (FIRJAN) sowie dem SENAI Rio de Janeiro und Paraná. Mit dem SENAI Paraná, einer Einrichtung zur beruflichen Bildung, angegliedert an die Industrieverbände, verbindet das Land Baden-Württemberg eine langjährige Zusammenarbeit im Umweltbereich.
Ziel der Reise war die Anbahnung von Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen beider Länder, die Präsentation neuer Technologien und aktueller Trends sowie der Austausch mit brasilianischen Fachleuten. Auf Fachsymposien zum Thema „Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen“ in Curitiba und Rio de Janeiro hatten die sieben Unternehmer aus Brasilien und Baden-Württemberg die Möglichkeit, ihre Technologien sowie aktuelle Entwicklungen der Branche einem brasilianischen Fachpublikum zu präsentieren und Geschäftskontakte zu knüpfen.
Deutschland spielt auf dem Gebiet des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens weltweit eine Vorreiterrolle. In Brasilien gewinnt das Thema ebenfalls zunehmend an Bedeutung, was sich auch an der steigenden Zahl zertifizierter Gebäude bemerkbar macht. 180 Fachbesucher in Curitiba, ein ebenfalls voller Vortragssaal in Rio de Janeiro sowie rege Diskussionen zwischen Besuchern und Referenten während und nach den Veranstaltungen veranschaulichen das große Interesse am Thema sowie an innovativen Lösungen. Das Symposium verdeutlichte außerdem, dass bei einer Anpassung der hierzulande eingesetzten Technologien und Lösungen für nachhaltige Gebäude an die brasilianischen Voraussetzungen und klimatischen Bedingungen gute Geschäftschancen für Unternehmen aus Deutschland und Baden-Württemberg in Brasilien bestehen.
News vom 28.11.12
GlobalConnect Award 2012
Im Rahmen der GlobalConnect, Forum für Export und Internationalisierung, wurde in diesem Jahr zum 3. Mal am 14. November 2012 der GlobalConnect Award bei einem festlichen Abendempfang des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Finanz- und Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg Dr. Nils Schmid, MdL der GlobalConnect Award verliehen.
Der Preis würdigt mittelständische Unternehmen, die im Ausland aktiv sind und herausragende unternehmerische Leistungen zu verzeichnen haben. Das Land Baden-Württemberg, die Industrie- und Handelskammern Baden-Württemberg, Handwerk International, Baden-Württemberg International und die Messe Stuttgart schreiben bundesweit aus.
In den Kategorien Newcomer und Hidden Champion zeigten in diesem Jahr drei Mitgliedsbetriebe, wie erfolgreich Unternehmen aus dem Handwerk im Ausland aktiv sein können.
Hidden Champions
In der Kategorie Hidden Champions werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen erfolgreich im Ausland positioniert haben und in ihrer Branche eine Technologieführerschaft erreichen konnten. In dieser Kategorie ging der Preis an die PERROT GmbH & Co. KG aus Calw. Das Familienunternehmen, das 1860 gegründet wurde und nun in der fünften Generation von Christoph Perrot, Johannes Perrot und Andreas Perrot geführt wird, ist ein international führender Anbieter von Spezialuhren, die nach individuellen Kundenwünschen hergestellt werden. Beweis für die Technologieführerschaft von PERROT ist der Zuschlag des Saudi-Arabischen Königreichs für den Bau der größten Turmuhr der Welt, die jetzt vom volumenmäßig größten und zurzeit zweithöchsten Gebäude in Mekka 8 km weit zu sehen ist. Die Turmuhr hat einen Durchmesser von 43 x 43 Metern, sein kleiner Zeiger ist 26 m lang. hergestellt. Neben dieser gigantischen Uhr werden auch kleinere Uhren gebaut. U. a. lieferte PERROT nach Georgien eine astronomische Uhr, auf der man neben der Zeit (24-Stunden-Anzeige), Sonnenaufgang und -untergang, die Sternzeichen, Mondmonat und Mondphase ablesen kann.
Zur Präsentation auf handwerk-internatnal.de
Zur Website von PERROT GmbH & Co. KG
Newcomer: Zwei Handwerksunternehmen unter den Nominierten
Zu den Nominierten in der Kategorie Newcomer gehörte das seit 2011 in der Handwerkskammer Region Stuttgart eingetragene Unternehmen Magus Vision aus Ditzingen. Nach einer 10-jährigen Entwicklungsphase wurde Magus Vision für seinen erfolgreichen Start in den Auslandsmarkt mit zweitem Preis in der Kategorie Newcomer gewürdigt. Sein innovatives Produkt MAGICFLOOR ist ein international patentierter Designboden aus exklusivem Glas, in welchem eine speziell entwickelte Flüssigkeit sich gesamtflächig ausbreitet und verbunden mit einer umlaufenden Beleuchtung den Effekt vermittelt, auf realen Wellen zu laufen. Das Unternehmen hat Premiumkunden weltweit, die Luxus, Design und exklusive Inneneinrichtungen schätzen. Der MAGICFLOOR wird jeweils individuell nach den persönlichen Vorstellungen und Wünschen des Kunden maßgeschneidert angefertigt. Handwerk exklusiv, innovativ und einzigartig.
Zur Präsentation auf handwe-international.de
Zur Website von Magus VisionGmbH
Über eine Nominierung in der Kategorie Newcomer konnte sich Fensterbau Anton Wetzel GmbH aus Eutingen aus dem Kammergebiet Reutlingen freuen. Der Betrieb wird nun in 4. Generation durch den Geschäftsführer Herr Steffen Wetzel geführt. Der 1907 gegründete Handwerksbetrieb machte seine ersten Schritte ins Ausland und steigerte kontinuierlich seinen Exportanteil. Seither haben sie erfolgreich Projekte in Russland, Saudi Arabien, USA, Georgien, Schweiz, Fuerteventura abgewickelt.
Zur Präsentation auf hawerk-intenrational.de
Zur Website von Fensterbau Anton Wetzel GmbH
Wir gratulieren sehr herzlich allen Nominierten und Preisträgern und wünschen weiterhin viel Erfolg!
News vom 19.11.12
Tipps für "Sepa"
Im Jahr 2014 wird der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area, "Sepa") realisiert. Doch was ändert sich damit für Unternehmen? Welche Vorbereitungen müssen sie treffen?
Über die Hintergründe und den Handlungsbedarf für Unternehmen informiert auf 30 Seiten die Publikation "Für 2014 auf Sepa vorbereiten".
Ab dem Stichtag 1. Februar 2014 werden die jeweiligen nationalen Euro-Zahlverfahren (Überweisung und Lastschriften) von den neuen Sepa-Verfahren abgelöst. Ziel ist es, die Zahlungen innerhalb der Teilnehmerländer so zu standardisieren, dass es für die Bankkunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Transfers gibt.
Wie funktioniert die Sepa-Überweisung? Wie die Sepa-Lastschrift? Welche Datenformate müssen Betriebe künftig nutzen? Wie ist mit der "International Bank Account Number" und dem "Bank Identification Code" umzugehen? Viele Tipps, Mustertexte, ein Glossar und eine Checkliste für die Migration hilfen Unternehmen ganz konkret beim Weg in den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum.
News vom 19.11.12
Hidden Champion Perrot
Im Rahmen der GlobalConnect wurde von Wirtschaftsminister Nils Schmid der GlobalConnect 2012 Award verliehen.
In der Kategorie „Hidden Champions“ werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen bereits erfolgreich im Ausland positioniert haben und in ihrer Branche eine Technologieführerschaft erreichen konnten. In dieser Kategorie ging der Preis an die PERROT GmbH & Co. KG aus Calw. Der Hersteller von Turmuhren, Läutemaschinen, Glockenspielen sowie Spezialuhren wurde 1860 gegründet und wird heute in der fünften Generation von Christoph Perrot, Johannes Perrot und Andreas Perrot geführt. Erst seit der vierten Generation werden Kunden im Ausland bedient. Heute ist die Manufaktur ein international führender Anbieter von Spezialuhren, die nach individuellen Kundenwünschen hergestellt werden. Dies führte dazu, dass PERROT in den letzten Jahren die größte Turmuhr der Welt baute. Für das volumenmäßig größte und zurzeit zweithöchste Gebäude in Mekka, Saudi Arabien wurde eine Turmuhr mit einem Durchmesser von 43 x 43 Metern hergestellt. Neben dieser gigantischen Uhr werden auch kleinere Uhren gebaut. U. a. lieferte PERROT nach Georgien eine astronomische Uhr, auf der man neben der Zeit (24-Stunden-Anzeige), Sonnenaufgang und -untergang, die Sternzeichen, Mondmonat und Mondphase ablesen kann.
Die Firma PERROT gehört zum Kundenstamm von Handwerk International Baden-Württemberg und hat wird auf der Internetseite als Unternehmerbeispiel präsentiert.
Zur Präsentation auf handwerk-international.de
Zur Website von PERROT GmbH & Co. KG
News vom 26.10.12
Connect Europe auf der AMB 2012
Connect Europe – erfolgreiche Unternehmer-Kooperationsbörse des Enterprise Europe Netzwerk Baden-Württemberg auf der AMB 2012
Unternehmen bei der internationalen Geschäftsanbahnung zu unterstützen ist ein Hauptziel der Dienstleistungen des Enterprise Europe Network Baden-Württemberg. Dank der engen und engagierten Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern war auch die 5. internationale Unternehmerbörse auf der AMB 2012 unter der Federführung von Handwerk International Baden-Württemberg ein Erfolg.
72 Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen aus 10 Ländern nutzten das Angebot von „Connect Europe“, um gezielt international neue Geschäftskontakte zu knüpfen, darunter eine Unternehmerdelegation aus Italien. In Kooperation mit der Messe Stuttgart registrierte sich erstmalig auch eine vietnamesische Unternehmerdelegation auf der webbasierten Plattform von Connect Europe. Der Besuch der AMB gehörte zur Factfindingreise der vietnamesischen Delegation durch Deutschland.
Mit der Registrierung auf Connect Europe ist das eigene Unternehmensprofil für andere Unternehmen sichtbar. Diesen Vorteil nutzte die vietnamesische Delegation und eröffnete sich in Baden-Württemberg mit Connect Europe nachhaltig die Chance für neue Geschäftskontakte.
„Unser Angebot an Aussteller und Fachbesucher mit Connect Europe den Messebesuch und Messeauftritt zu optimieren, bietet eine effiziente und kostengünstige Möglichkeit, international neue Geschäfte anzubahnen. Wir freuen uns, dass immer mehr Unternehmen dieses Angebot kennen und für sich erfolgreich nutzen“, so Jürgen Schäfer, Geschäftsführer von Handwerk International Baden-Württemberg.
Connect Europe kombiniert eine webbasierte Plattform für Geschäftskontakte mit persönlichen Treffen auf internationalen Messen. Kleine und mittlere Unternehmen können mit Hilfe der Plattform bereits im Vorfeld der Messe mit Firmen in Kontakt treten, um dann vor Ort eine mögliche Zusammenarbeit zu besprechen. Die Teilnehmer mutzte zum Teil schon mehrere Wochen vor Messebeginn die Möglichkeit, über die Internetplattform Ihre Gesprächspartner auszuwählen. Für die persönlichen Gespräche auf der Messe wurde die Kooperationsbörse in den Gemeinschaftsstand des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT) integriert.
Auch kurzentschlossene Messebesucher und Aussteller konnten sich noch während der Messe bei Connect Europe registrieren und so interessante Zusatztermine mit neuen Geschäftspartnern vereinbaren.
„Die Messe war ein glatter Erfolg“, so Otto Schneider, von Otto Schneider CNC Bearbeitung aus Markgröningen. Als Aussteller auf dem BWHT-Gemeinschaftsstand hatte er spontan während der Messe entschlossen, Connect Europe zu nutzen und sich für die Kooperationsbörse registriert. „Durch die Kooperationsbörse konnten wir gezielt für uns interessante Geschäftskontakte auswählen. Wichtig für mich war dabei in erster Linie der Know-How-Austausch. Mit Connect Europe profitieren vor allen Dingen wir kleinen Unternehmen von einem gut durchdachten Gesamtkonzept: Onlineprofil, persönliches Kennenlernen auf der Messe sowie die Bereitstellung von einem kostenlosen Dolmetscher. Für mich ist klar: Das nächste Mal bin ich wieder dabei!“, so Schneider.
News vom 26.10.12
Bekannter Versender
Die Europäische Union hat durch die Verordnung (EU) Nr. 300/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2008 neue Vorgaben geregelt, wie Unternehmen ihre Luftfracht in der zivilen Luftfahrt abzuwickeln haben. Ziel ist es, die Luftfracht vor Zugriffen Unbefugter zu schützen und nur sichere Luftfracht zu transportieren. Die Verordnung betrifft alle Unternehmen, die Sendungen per Luftfracht versenden. Der Zielort ist dabei unerheblich.
Generell darf Luftfracht nur mit dem Status „sicher“ (SPX oder SCO) in hierfür vorgesehene Flugzeuge verladen und verflogen werden. Produzierende Unternehmen, die ihre Produkte per Luftfracht versenden möchten, haben zwei Alternativen, diesen Sicherheitsstatus zu erreichen.
1. Alternative:
„Unsichere“ Luftfracht wird mittels Kontrolle durch reglementierte Beauftragte oder Luftfahrtunternehmen nach gesetzlichen Vorgaben „sicher“ gemacht. Die Art und Weise der Sicherheitskontrolle legt der reglementierte Beauftragte oder das Luftfahrtunternehmen nach den Eigenschaften der zu prüfenden Luftfracht (zum Beispiel Dichte oder Größe des Materials) und den gesetzlichen Vorschriften fest. Für Unternehmen gilt bei dieser Alternative zu bedenken, dass Sicherheitskontrollen Zeit in Anspruch nehmen und der Aufwand in Rechnung gestellt werden kann.
2. Alternative:
Für produzierende Unternehmen besteht die Option, die behördliche Zulassung zum „bekannten Versender“ zu erhalten und Luftfracht dann als „sicher“ zu versenden.
Der bekannte Versender gewährleistet eigenverantwortlich, dass die identifizierbare Luftfracht/Luftpost an seinem Betriebsstandort oder auf seinem Betriebsgelände ausreichend vor unbefugtem Zugriff und Manipulationen geschützt wird. Vorteil des "bekannten Versenders" ist, dass dessen Luftfracht keiner erneuten Sicherheitskontrolle unterzogen werden muss. Jedes Unternehmen kann dann jedem Unternehmen mit dem Status als reglementierter Beauftragter die Ware sofort „sicher“ übergeben.
Die Verordnung sieht eine Übergangsphase für Bekannte Versender vom 29. April 2010 und 25. März 2013 vor.
Wie wird ein Unternehmen zum "bekannten Versender" (bV):
Bekannte Versender sind Unternehmen (Hersteller und/oder Versender), die
- einen Antrag zum "bekannten Versender" an das Luftfrachtbundesamt gestellt haben,
- dem Luftfrachtbundesamt erfolgreich ein Sicherheitsprogramm eingereicht haben
- einen Sicherheitsbeauftragten in ihrem Unternehmen benennen können,
- der eine 35-stündige Schulung bei einem vom Luftfrachtbundesamt akkreditierten Unternehmen nachweisen kann (kostenplichtig!).
Wichtige Fragen und Antworten zum Thema:
Bin ich auch betroffen, wenn ich alles mit einer Spedition versende?
Achten Sie darauf, dass Ihre Spedition den Status eines "reglementierten Beauftragten" hat. Die Spedition wird dann die Prüfung (z.B. Kontrolle durch Röntgen der Lieferung) der Sendung übernehmen. Hierfür können Kosten entstehen.
Sie haben eine Sicherheitserklärung abgegeben. Ist diese nach dem 25. März 2013 noch gültig?
Nur mit der Sicherheitserklärung gilt Ihre Lieferung nach dem 25. März 2013 als unsicher. Daher müssen Sie das oben beschriebene behördliche Zulassungsverfahren inklusive einer Vor-Ort-Überprüfung durch das Luftfrachtbundesamt (LBA) zwingend durchlaufen oder einen reglementierten Beauftragten (Spedition) finden. Nur so können Sie Ihre Kunden weiterhin zügig per Luftfracht beliefern.
Was passiert mit meiner Lieferung, wenn ich kein bekannter Versender bin?
Nach dem 25. März 2013 kann ein Versender ohne den Status als "bekannter Versender" oder "geschäftlicher Versender" Luftfracht nur noch "unsicher" versenden, das heißt, die Sendung muss grundsätzlich durch einen reglementierten Beauftragten kontrolliert (zum Beispiel geröntgt) werden. Dabei ist Folgendes zu berücksichtigen:
Kosten - Für das Kontrollieren (Röntgen) von Fracht werden je nach Standort und Nachfrage unterschiedlich hohe Kosten in Rechnung gestellt.
Verfügbare Kontrolltechnik – nicht jede Sendung kann uneingeschränkt oder nicht-invasiv "sicher" gemacht werden. Ausschlussfaktoren können unter anderem die Abmaße oder das Gewicht der Fracht beziehungsweise dessen Materialdicke, -dichte oder Strahlungsempfindlichkeit sein. Jedes Unternehmen muss für sich prüfen, ob überhaupt geeignete Kontrolltechnik für die Fracht verfügbar ist.
Zeit – Die Kontrollen nehmen Zeit in Anspruch – bei kurzfristigen Lieferungen kann dadurch gegebenenfalls der Flug verpasst werden und/oder weitere Kosten können entstehen.
Qualität – Das Aus-, Ein- oder Umpacken der Luftfracht durch Kontrolleure steht gegebenenfalls den Qualitätsvorgaben des Versenders beziehungsweise der Kunden entgegen.
Weitere Informationen zum Thema:
Antragstellung: http://www.lba.de/DE/Luftsicherheit/Bekannte_Versender/BekV_Ablauf_Zulassung.html?nn=39844
FAQ zum bekannten Versender Luftfrachtbundesamt: http://www.lba.de/DE/Luftsicherheit/Bekannte_Versender/FAQ.html?nn=39844
Verpflichtungserklärung: http://www.lba.de/DE/Luftsicherheit/Bekannte_Versender/BekV_Tab/Dokumente_Tabelle.html?nn=39844
Verordnung: http://www.lba.de/cae/servlet/contentblob/39556/publicationFile/2228/B61_185_2010.pdf
News vom 25.10.12
Europäisches Mittelstandsforum
Pressemitteilung, Stuttgart, den 24.10.2012
Europäisches Mittelstandsforum zum Thema Ressourceneffizienz
"Marktchancen durch innovativen Materialeinsatz"
am 14. November 2012 Messe Stuttgart
Der effiziente und innovative Einsatz von begrenzten Rohstoffen, Materialien und Energie wird den Erfolg europäischer Unternehmen noch für viele Jahre mitbestimmen.
Ressourceneffizienz ist ein Leitmotiv politischen Handelns in Baden-Württemberg. Als Innovations- und Wachstumsmotor im Herzen Europas unterstützt Baden-Württemberg die Ressourceneffizienz insbesondere bei den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Ressourceneffizienz ist aber auch ein Leitmotiv der Europäischen Union im Rahmen der Strategie Europa 2020. Die Leitinitiative „Ressourcenschonendes Europa“ unterstützt strategische Programme unter anderem in den Bereichen Energie, Verkehr, Industrie, Rohstoffe und regionale Entwicklung.
Das Europäische Mittelstandsforum "Marktchancen durch innovativen Materialeinsatz" unter der Schirmherrschaft des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Finanz- und Wirtschaftsministers Dr. Nils Schmid bietet europäischen Unternehmen eine Plattform, um neue Geschäftspartner, den neuesten Stand der Technik und herausragende Unternehmensbeispiele für Ressourceneffizienz in Baden-Württemberg und Europa zu entdecken. Neben der betrieblichen Praxis werden konkrete Fördermöglichkeiten aufgezeigt.
Unternehmen profitieren hier gleich doppelt – denn das Mittelstandsforum findet parallel zur GlobalConnect, der Messe für Export und Internationalisierung vom 14. – 15. November 2012, statt. Eine europäische Kooperationsbörse bietet Möglichkeiten für die Anbahnung von Geschäftsbeziehungen.
Das Mittelstandsforum wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft durchgeführt und vom Enterprise Europe Network unterstützt. Das Netzwerk mit rund 600 Organisationen in über 50 Ländern wird von der Europäischen Kommission gefördert und hat zum Ziel, die Innovationsfähigkeit und Internationalisierung von KMU zu stärken. Das Enterprise Europe Network Baden-Württemberg wird von Handwerk International Baden-Württemberg koordiniert, das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, das Steinbeis-Europa-Zentrum und sieben Industrie- und Handelskammern aus Baden-Württemberg sind Partner darin.
Weitere Informationen und Anmeldung zum Mittelstandsforum:
www.een-mittelstandsforum.eu
zur GobalConnect:
http://www.messestuttgart.de/cms/global-connect2012_veranstaltung1.0.html
Ansprechpartner:
Steinbeis-Europa-Zentrum, Public Relations
Anette Mack, mack@steinbeis-europa.de, 0711-123-4023
Steinbeis-Europa-Zentrum, Organisation:
Tracey French, french@steinbeis-europa.de, 0711-123-4015
Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart
Tel: 0711-123-4010, Email: info@steinbeis-europa.de
www.steinbeis-europa.de
News vom 15.10.12
EU erhält den Friedensnobelpreis
Die Europäische Union erhält in diesem Jahr den Friedensnobelpreis. Der Leiter des norwegischen Nobelkomitees, Thorbjörn Jagland gab diese Entscheidung am 12.10.2012 bekannt und begründete sie damit, dass die EU in den vergangenen sechs Jahrzehnten entscheidend zur friedlichen Entwicklung in Europa beigetragen habe. Das fünfköpfige Komitee hob in seiner Begründung die deutsch-französische Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg als herausragendes Ergebnis der europäischen Integration heraus. „Heute ist Krieg zwischen Deutschland und Frankreich undenkbar“, hieß es. Als weitere Leistungen der EU nannte das Komitee unter anderem die Förderung der demokratischen Entwicklung in Südeuropa nach dem Ende der Diktaturen in Spanien, Portugal und Griechenland in den siebziger Jahren und die Integration der ostmitteleuropäischen Staaten nach dem Ende des Kommunismus im Jahr 1989.
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso bezeichnete die Entscheidung als „große Ehre“. "Das ist eine große Ehre für die 500 Millionen europäischen Bürger, für alle Mitgliedstaaten und die europäischen Institutionen […] Es ist eine berechtigte Anerkennung für ein einzigartiges Projekt, das zum Wohle seiner Bürger und der Welt beiträgt." - erklärte er.
Der Preis wird am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in Oslo verliehen. Wer ihn für die Staatengemeinschaft entgegennimmt und was mit den umgerechnet 930 000 Euro Preisgeld geschehen soll, ist noch unklar.
Im Vorfeld waren auch die russische Menschenrechtsorganisation Memorial und deren Mitbegründerin Swetlana Gannuschkina (70) als mögliche Preisträger gehandelt worden.
Die Europäische Union war schon mehrfach als Kandidatin für die Auszeichnung gehandelt worden. Die Auszeichnung ist ein Zeichen gegen die Europa-Skepsis, die sich in der Schulden- und Wirtschaftskrise merklich verstärkt. Der momentanen Nobel-Jury ist wichtig, mit der Preisvergabe aktuelle Prozesse zu unterstützen.
News vom 09.10.12
Am Golf gut ins Geschäft kommen
Deutschlands fünftgrößter Überseemarkt liegt auf der Arabischen Halbinsel und umfasst Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate. Während internationale Unternehmen die Staaten als homogenes Absatzgebiet betrachten, legen diese selbst großen Wert auf ihre Eigenständigkeit. Wer daher am Golf gut ins Geschäft kommen will, sollte sich zunächst sorgfältig mit der Region und ihren Menschen auseinandersetzen. Praktische Hinweise für den Umgang mit Geschäftspartnern gibt der aktuelle Leitfaden von Germany Trade & Invest “Verhandlungspraxis kompakt – Golfstaaten".
News vom 09.10.12
Cluster und Netzwerke - international
Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat für das Jahr 2012 das in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich angelaufene Förderprogramm neu aufgelegt, mit dem bw-i Unternehmen und Cluster bei der Entwicklung und Umsetzung von Internationalisierungsstrategien unterstützt und begleitet.
In der aktuellen Förderperiode, die noch bis Ende des Jahres 2012 läuft, stehen weiterhin Mittel zur Verfügung, die bei Baden-Württemberg International (bw-i) beantragt werden können.
Föderinstrumente sind:
• Internationalisierungsgutscheine zur Teilnahme an Veranstaltungen von bw-i
• Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie
• Durchführung von Cluster-Expertenreisen ins Ausland
• Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen baden-württembergischen und ausländischen Cluster-Vertreter/-innen in Baden-Württemberg (Cluster-Expertenreisen nach Baden-Württemberg)
Ansprechpartnerin bei bw-i:
Bettina Klammt
Tel.: 0711 22787-943
E-Mail: bettina.klammt@bw-i.de
News vom 25.09.12
GlobalConnect 2012
Am 14. und 15. November 2012 öffnet mit der GlobalConnect 2012 Deutschlands größte Messe für Export und Internationalisierung in Stuttgart ihre Tore. Die Messe bietet Unternehmen Antworten auf alle Fragen rund um Internationalisierung und erfolgreiche Auslandsgeschäfte.
Das Team von Handwerk International Baden-Württemberg bringt an seinem Stand im Internationalen Congresscenter seine Dienstleitungen in das umfangreiche Serviceangebot der Messe u.a. mit folgenden Themen ein:
- Im Fokus Österreich: Was ist bei der vorübergehenden Tätigkeit zu beachten? Was ist die Baustellendatenbank
- Im Fokus Schweiz: Welche Arbeits- und Aufenthaltsbestimmungen sind zu beachten? Welche Mindestlöhne sind zu zahlen?
- Als Bauunternehmer erfolgreich in Auslandsgeschäft: Die 10 Schritte für Ihren Start ins Auslandsgeschäft
- Fit fürs Auslandsgeschäft – Quick-Check: Welche Chancen bietet das Ausland für Ihr Unternehmen? Mit welchen Risiken müssen Sie rechnen?
- Erfolgreich auf internationalen Messen: Wie bereite ich meine Messebeteiligung professionell vor? Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Gemeinschaftsstände?
- Geschäftspartner und Kundensuchen im Ausland für Handwerksunternehmen: Wir füllen mit Ihnen ein aussagekräftiges Kooperationsprofil aus.
- Website-Check: Ist Ihre Internetseite auslandstauglich ist!
- Interkulturelles: Do’s and Dont’s im Kontakt mit Geschäftspartnern aus dem Ausland
- Und weitere interessante Themen
Auf der GlobalConnect 2012 profitieren Sie außerdem von.....
- Vorträgen über aktuelle Fachthemen und über die Top-Auslandsmärkte im Kongress.
- Dienstleistungsangeboten der Auslandshandelskammern und ausländischen Wirtschaftsförderern auf der Fachmesse.
- Kontakten zu Experten und ausländischen Geschäftspartnern im Rahmen der Kooperationsbörse, die das Enterprise Europe Network für Sie organisiert.
Weitere Informationen finden Sie in unserem GlobalConnect 2012 spezial oder auf der Internetseite der Messe Stuttgart
Merken Sie sich den Termin schon jetzt vor: 14. und 15. November 2012
News vom 27.07.12
Unser Partner: ena
ena heißt european network architecture. Und ena steht für verantwortungsvolles Bauen – als Netzwerk mit mehr als 50 deutschen Architekten, Fachplanern, Herstellern und Dienstleistern. Erfunden wurde ena vor über 10 Jahren von sechs engagierten Architekten – sie konzeptionierten eine in Zukunft tragfähigen Struktur: Das Netzwerk. Heute ist ena Dreh- und Angelpunkt für Unternehmer die intelligente, ganzheitliche und nachhaltige Gebäude und Stadtteile kreieren – und realisieren.
Das Ziel: bauliche und planerische Herausforderungen der modernen Zeit intelligent zu lösen – und den Raum für interaktiven und interdisziplinären Austausch zu schaffen. Damit das Beste aus der Baubranche zur besten Lösung für Gebäude und Menschen werden kann. Die Basis: Verantwortung. Übernehmen!
Mit interkulturellen Werten, europäischem Anspruch und internationaler Denkweise definieren wir den Begriff „Made in Germany“ ganz neu: offener, einfach moderner.
News vom 23.07.12
Geschäftschancen Indien
Indien - Geschäftschancen für Mittelständler
Indien bietet für mittelständische Handwerksunternehmen interessante Geschäftschancen, wenn man sich mit den Gegebenheiten vor Ort auskennt und sich ein "Netzwerk des Vertrauens" aufbaut. Das war ein zentrales Ergebnis des Wirtschaftstages Indien, der am 5.Juli in der Handwerkskammer Region Stuttgart stattfand. Durch den Wirtschaftsboom der letzten Jahre ist eine wachsende Mittelschicht mit zunehmender Qualitätsorientierung entstanden, die deutschen Unternehmen hervorragende Geschäftschancen bietet: 19 Millionen Inder gehören dem oberen Einkommensbereich an, 516 Millionen dem mittleren Einkommensbereich.
Im Baubereich wird z.B. ein jährliches Wachstum von 20 % bei Wohnimmobilien, von ca. 35% beim Einzelhandel und von 7% bei Büroimobilien erwartet, wie Klaus Maier berichtet, der als Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Maier + Vidorno mehr als 70 deutsche Unternehmen in Indien betreut. Auch Dirk Matter von der deutsch-indischen Handelskammer sieht hervorragende Marktchancen für deutsche Unternehmer, gerade aus dem Handwerk. Auch im Gesundheitsbereich sind hohe Wachstumsraten zu erwarten.
Indien ist sowohl Absatzland als auch Zuliefer- und Produktionsstandort, wie die anwesenden indienerfahrenen Unternehmer berichteten. Um dieses Potential für das eigene Unternehmen zu nutzen, ist jedoch die Kenntnis der Rahmenbedingungen und gute Kontakte vor Ort erforderlich. Bei beidem unterstützt die Unternehmerreise von Handwerk International Baden-Württemberg, die von 25.-30.11.2012 durchgeführt wird. In wenigen Tagen erhalten die Teilnehmer einen hervorragenden Überblick über die Marktsituation in Indien und knüpfen auf zwei Kooperationsbörsen in Delhi und Bangalore wertvolle Kontakte mit potentiellen Kunden, Zulieferern und Kooperationspartnern.
Klaus Maier sieht Indien dabei auch als hervorragenden Testmarkt für andere Schwellenländer, die gerade für deutsche mittelständische Unternehmen immer wichtiger werden. Wer auch in den anderen Rahmenbedingungen in Indien erfolgreich ist, hat sich dabei einen Markt mit riesigem Wachstumspotential erschlossen.
Ansprechpartner: Sandra Weingart und Michael Rössler
News vom 09.07.12
Consense 2012
Consense 2012 – Innovative Produkte und internationale Geschäftskontakte auf dem Handwerk International Gemeinschaftsstand mit Kooperationsbörse
Bereits zum fünften Mal öffnete die Consense am 19. und 20. Juni in Stuttgart ihre Tore für die Welt des nachhaltigen Bauens, Investierens und Betreibens. An zwei Tagen informierten sich 2.400 Fachbesucher aus 50 Ländern auf der Messe und dem parallel stattfindenden Kongress über aktuelle Trends und Neuheiten der Branche.
Nach der erstmaligen Beteiligung im vergangenen Jahr war Handwerk International Baden-Württemberg auch heuer wieder im Rahmen des Enterprise Europe Network mit einem Firmengemeinschaftsstand und einer Kooperationsbörse auf der Messe vertreten.
64 Aussteller, Messe- und Kongressbesucher aus Deutschland, Italien, Luxemburg, Polen, USA, Marokko, Belgien und weiteren Ländern nutzten dieses kostenlose Angebot als zeitsparende und effiziente Gelegenheit, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Unternehmen zu sondieren. Die Gespräche waren von den Teilnehmern zum Teil schon mehrere Wochen vor Messebeginn über eine Online-Plattform ausgewählt worden. Sie fanden während der Messe in einem eigens dafür vorgesehenen Bereich am Stand von Handwerk International statt, oder am Stand eines beteiligten Ausstellers.
Auf dem Firmengemeinschaftsstand präsentierten die Firmen Kiess Innenausbau, BASF, Resopal, ibw und Praktisch NACHHALTIG eine neuartige Idee, welche passive Raumkühlung über Möbelstücke ermöglicht. Der Kühlungseffekt wurde dem Publikum am ausgestellten Exponat durch Befühlen verschiedener Materialien am eigenen Leib demonstriert und wirkte als Magnet auf die Fachbesucher. Auch Ministerialdirektor Hartmut Bäumer aus dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg ließ es sich auf seinem offiziellen Messerundgang nicht nehmen, selbst „Hand anzulegen“ und sich von der Kühlwirkung zu überzeugen.
Die Idee zu dem neuen Produkt war aus einem Kontakt der beteiligten Unternehmen entstanden, der sich im vergangenen Jahr während der Kooperationsbörse auf der Consense ergeben hatte.
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News vom 12.06.12
Grenzüberschreitende Lieferungen
Bereits seit Jahresbeginn gibt es neue gesetzliche Nachweispflichten für Ausfuhren und innergemeinschaftliche Lieferungen. Diese Vorgaben für die Gelangensbestätigung haben für viel Protest und Kritik seitens der Kammern, Verbände und Organisationen gesorgt.
Aus diesem Grund wurde die Anwendungsfrist für die neuen Regelungen zu den innnergemeinschaftlichen Lieferungen zunächst auf den 1. Juli 2012 verschoben. Änderungen für den Nachweis bei Ausfuhren sind bereits ab 1. April anzuwenden.
Mit einem Schreiben vom 1. Juni 2012 hat das BMF die Übergangsfrist bei den Nachweispflichten bei der Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen (Gelangensbestätigung) erneut verlängert. Die bisherigen Nachweise können nunmehr für bis zum Inkrafttreten einer erneuten Änderung des § 17a UStDV ausgeführte Lieferungen verwendet werden.
Die Beachtung der Nachweispflichten ist für Unternehmer zwingend erforderlich, um Steuerfreiheit für ihre Ausfuhren ins Drittland bzw. ihre innergemeinschaftlichen Lieferungen zu erhalten. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, so ist die Steuer nachzuzahlen.
Zu den geänderten Vorschriften im Überblick:
Sind Ausfuhren im elektronischen Ausfuhrverfahren ATLAS angemeldet worden, so kann der Nachweis durch den Ausgangsvermerk oder den Alternativausgangsvermerk erbracht werden. Die bekannte Spediteursbescheinigung kann nach wie vor verwendet werden, wenn in Versendungsfällen die Nachweisführung sonst nicht möglich oder zumutbar ist. Der Frachtbrief kann ebenfalls als Nachweis verwendet werden. Neu ist hier, dass dieser vom Auftraggeber des Frachtführers unterschrieben sein muss. Weitere Möglichkeiten des Ausfuhrnachweises sind das Konnossement oder der Einlieferungsschein für Sendungen im Postverkehr. Ausfuhren, bei denen etwa wegen der Unterschreitung der Wertgrenze eine elektronisches Meldeverfahren nicht erforderlich ist, können wie bisher nachgewiesen werden.
Deutlichere Veränderungen der Nachweispflichten gibt es im Bereich der innergemeinschaftlichen Lieferungen. Hier wird künftig nicht mehr unterschieden, ob es sich um Beförderungen handelt, bei denen der Lieferer oder Abnehmer die Ware selbst transportieren, oder ob eine Versendung vorliegt, die über einen beauftragten selbständigen Transporteur aufgegeben wird.
Die sogenannte Gelangensbestätigung wird neben einem Doppel der Rechnung als einheitliches Nachweisdokument eingeführt. Dieser Beleg muss vom Abnehmer, also dem Vertragspartner des Lieferers, ausgestellt sein und folgende Angaben enthalten:
- Name und Anschrift des Abnehmers
- Menge des Gegenstands der Lieferung und handelsübliche Bezeichnung einschließlich Fahrzeug-Identifikationsnummer bei Fahrzeugen
- Tag und Ort des Erhalts des Gegenstands im EU-Ausland oder bei Selbsttransport durch den Abnehmer Tag und Ort des Endes der Beförderung im EU-Ausland
- Ausstellungsdatum der Bestätigung
- Unterschrift des Abnehmers.
Sowohl der Lieferer als auch der Spediteur sind berechtigt, die Bescheinigung einzuholen. Der Spediteur muss jedoch dem Lieferer gegenüber versichern, dass er über eine entsprechende Bestätigung des Abnehmers verfügt.
Die Kritik an den neuen Nachweispflichten, insbesondere an der Gelangsbestätigung, hat ganz praktische Gründe: hier werden ausländische Unternehmen zur Mitwirkung an Nachweisvorschriften der deutschen Steuerverwaltung verpflichtet, die sie selbst meist nicht kennen. Zurecht besteht die Vermutung, dass diese Unternehmen wohl kaum zu dieser Mitwirkung motiviert sein werden. Folglich trägt der Lieferer allein das Risiko, dass er die Bestätigung nicht erhalten kann. Ob die Speditionen bereit sind, an der Einholung der Bestätigung mitzuwirken, ist nach Angaben ihres Spitzenverbandes wegen des Haftungsrisikos nicht zu erwarten.
News vom 24.05.12
Zu Gast in Como
Handwerk International Baden-Württemberg organisierte mit dem italienischen Partner CNA, Confederazione Nazionale dell’Artigianato e della Piccola e Media Impresa (Nationaler Verband für Handwerk, kleine und mittelständische Unternehmen), am 14. und 15. Mai 2012 eine Unternehmerdelegationsreise nach Como. Die 5 deutsche Unternehmen aus dem Baubereich führten Kooperationsgespräche mit italienischen Unternehmen und präsentierten im Rahmen eines "runden Tischs" Ihre Firma. Sie trafen dabei auch den größten Bauunternehmer der Lombardei, die Firma Meraviglia, Inhaber Sergio Meraviglia.
News vom 08.05.12
Nehmen Sie Einfluss auf EU-Recht!
Die EU-Kommission möchte die Umweltverträglichkeit von gewerblichen Kühleinrichtungen neu regulieren.
Ab 2014 sollen verbindliche Mindestanforderungen an die Energieeffizienz und Produktkennzeichnung von gewerblich genutzten Kühleinrichtungen gestellt werden.
Die Europäische Kommission möchte dadurch den Absatz von energieeffizienten Geräten fördern und eine harmonisierte europäische Prüfmethodik entwickeln.
Diese geplanten Verordnungen basieren auf der Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG (siehe auch unter eur-lex.europa.eu).
Der Fokus der neuen Rechtsvorschriften liegt auf folgenden Produktkategorien:
- Schockfroster
- Begehbare Kühlräume mit einer Größe von bis zu 400m²
- Prozesskühler
- Getrennte Verflüssigersätze
Für Hersteller, Installateure und Nutzer solcher Produkte können sich dadurch weitreichende Konsequenzen ergeben, die sich vor allem finanziell auswirken.
Bevor die neuen Regulierungen endgültig festgelegt werden, möchte die Kommission gern die Rückmeldung von KMU einholen, die direkt davon betroffen sein werden.
Mit Hilfe der produktspezifischen Fragebögen, die Sie auf dieser Seite herunterladen können, haben Sie nun die Möglichkeit der EU direkt Ihre Einschätzung mitzuteilen, Kritik zu äußern und Verbesserungsvorschläge einzubringen.
Die Europäische Kommission möchte Ihre Meinung berücksichtigen, um die Inhalte der Rechtsvorschriften so unternehmerfreundlich wie möglich zu gestalten.
Nutzen Sie diese Chance!
Bitte faxen Sie den oder die ausgefüllten Fragebögen bis spätestens zum 16.05.2012 an die 0711/ 1657-827 oder senden Sie Ihre Rückmeldung per E-Mail direkt an Frau Daniela Nicko (dn@handwerk-international.de).
Fragebogen für begehbare Kühlräume
News vom 17.04.12
Nachhaltiges Bauen im Ausland interessant
Nachhaltiges Bauen ist seit über 10 Jahren für Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg ein Begriff. Die zwischenzeitlich erlangte Expertise lässt sich nun auch im Ausland gut verkaufen, zumal der Countdown für die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie in nationale Regelungen kurz bevorsteht. Bis zum Jahr 2020 sollen danach der Energieverbrauch in der EU gegenüber der Prognose um 20 Prozent reduziert werden, der Anteil der Erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch auf 20 Prozent gesteigert werden und schließlich der Ausstoß an Treibhausgasen um 20 oder gar 30 Prozent unter die Menge von 1990 gesenkt werden.
Für die Bauindustrie, das Bauhandwerk und alle Beteiligten dürfte vor allem das ab 2021 vorgeschriebene Niedrigstenergiegebäude relevant sein. Um hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen, organisierte das Enterprise Europe Network am 29.03.2012 eine Auftaktveranstaltung zum Thema EU-Gebäuderichtlinie.
Hans Erhorn vom Fraunhofer Institut für Bauphysik erläuterte die Richtlinie und den Stand der Umsetzung in den ausgewählten europäischen Nachbarländern. Klar wurde, dass sich alle Politiker und Verantwortlichen bei der Frage der Umsetzung daran orientieren, was den Menschen zugemutet werden kann und was wirtschaftlich ist.
Jürgen Schreiber von Schreiber Ingenieure Gebäudetechnik aus Ulm schilderte die Auswirkungen der EU-Richtlinie auf Planer, Betreiber und Bauherren. Er forderte ein integrative Arbeitsweise, bei der auch die Ingenieure früh in die Planungen einbezogen werden sollten. Bernd Landmann von der Heldele GmbH zeigte anhand zweier Praxisbeispiele, was im Bereich der Gebäudetechnik in Deutschland bereits alles machbar ist. Er sagte aber auch klar, dass die Gebäudetechnik nur so gut sein könne, wie die dafür nötigen Entwicklungen seien.
Zwei weitere Veranstaltungen finden im Juni 2012 in Villingen-Schwenningen und am 23. Oktober 2012 in Schopfheim statt.
Im Anschluss an die Veranstaltung konnten sich die deutschen Teilnehmer mit einer 16-köpfigen ausländischen Delegation, bestehend aus schwedischen, belgischen und spanischen Architekten, Planern und Bauunternehmern, zu Geschäftsgesprächen treffen. Anhand der vorliegenden Unternehmensprofile aller Teilnehmer wurden die Gesprächspartner bereits im Vorfeld ausgewählt und die Gespräche terminiert.
Die ausländische Delegation informierte sich an drei Tagen über den Stand des nachhaltigen Bauens und der Energieeffizienz in Baden-Württemberg. Die Besichtigung von Privathäusern als auch öffentlichen Gebäuden sowie der Besuch eines Fensterherstellers in Waldachtal und eines geführten Rundgangs zum Thema Passivhaus auf der zeitgleich stattfindenden CEP - Clean Energy & Passivehouse auf dem Stuttgarter Messegelände rundeten das Programm ab.
Die Reise der Unternehmer nach Baden-Württemberg war eine Initiative der Sector Group Nachhaltiges Bauen, die sich auf europäischer Ebene, mit Mitgliedern aus dem Enterprise Europe Network, zum Ziel gesetzt hat, Know-How Transfer und internationale Zusammenarbeit im Bereich des nachhaltigen Bauens voranzubringen.
"Im Vergleich zu den europäischen Nachbarstaaten ist Deutschland in Bezug auf die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie und der Erfahrungen im Bereich des nachhaltigen Bauens bereits sehr gut aufgestellt und kann hier positiv Einfluss nehmen auf die Umsetzung in diesen Ländern", meint Gabriele Hanisch, stellvertretende Geschäftsführerin bei Handwerk International Baden-Württemberg und Deputy Vice Chair der Sector Group Nachhaltiges Bauen.
Ansprechpartner für die Presse:
EU-Gebäuderichtlinie: Gabriele Hanisch, gh@handwerk-international.de; Tel.: 0711/1657-241
Unternehmerdelegation: Katja Hector, kh@handwerk-international.de; Tel.: 0711/1657-251
News vom 26.03.12
Leistungsempfänger im Ausland
Für die Umsatzsteuer ist bei grenzüberschreitenden Leistungen an einen in der Europäischen Union ansässigen Unternehmer das Land maßgeblich, in dem der Leistungsempfänger seinen Sitz hat. Die Steuer ist also in dem betreffenden EU-Land zu leisten.
Hier ist der deutsche leistende Unternehmer allerdings weiterhin in der Pflicht. Zwar geht aufgrund von EU-Vorschriften in diesen Fällen die Steuerschuld durch das so genannte „reverse-charge-Verfahren” auf den Leistungsempfänger über. Der leistende Unternehmer muss allerdings in seiner Rechnung darauf hinweisen.
Welche Formulierungen in den entsprechenden Ländern zu verwenden sind, hat die Europäische Kommission in einer Übersicht zusammengestellt, die Sie in unserer Dokumentenbox finden. Weitere Details zur Rechnungsstellung erläutert Ihnen gerne das Beraterteam von Handwerk International unter info@handwerk-international.de oder telefonisch Tel. 0711/1657-444.
News vom 08.03.12
Beste Chancen auf R+T
„ Das war die beste R+T aller Zeiten", waren sich die Aussteller und Besucher der Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz, die nach fünf Tagen am 3. März ihre Tore auf dem Messegelände in Stuttgart wieder geschlossen hat, einig. Die R+T 2012 präsentierte sich erneut in Bestform und stieß mit ihren Themen Energieeffizienz und Gebäudesicherheit, die weltweit auf der politischen Agenda stehen, auf enormes Interesse bei den rund 60.000 Besuchern.
Die globale Bedeutung des R+T-Ausstellungsportfolios manifestiert sich in der nochmals gestiegenen Internationalität der Besucher von 50 auf 51 Prozent. Sie reisten aus 110 Ländern nach Stuttgart. Das Ergebnis der 2009er-Veranstaltung konnte die R+T 2012 mit 817 Ausstellern ebenfalls übertreffen (747). Deren Internationalität stieg zudem von 65 auf 66 Prozent. Sie kamen aus 42 Ländern.
Rollladen, Tore und Verschattungssysteme aller Art standen im Mittelpunkt der R+T 2012. Im Trend: Energiemanagement im Gebäude. Größtmögliches Einsparpotenzial in Kombination aller Systeme, die zudem noch einfach und von unterwegs via Smart phone bedienbar sind. Alle neun Messehallen waren komplett ausgebucht, insgesamt 105.200 Bruttoquadratmeter
Die Weltleitmesse R+T war damit die ideale Plattform für die Enterprise Europe Network Kooperationsbörse. Zahlreiche Unternehmen kamen zum Stand des Team von Handwerk International Baden-Württemberg, das mit seiner Kooperationsbörse Unterstützung bei der Geschäftsanbahnung leistete. So konnten schließlich 88 erfolgversprechende Gespräche, zum Teil im Bereich der Kooperationsbörse, meist jedoch an den attraktiv gestalteten Ständen der Aussteller geführt werden.
Viel Prominenz bei Handwerk International Baden-WürttembergDer Mittelstandsbeauftragte Peter Hofelich legte nach der symbolischen Eröffnung der Messe einen Zwischenstopp bei Handwerk International ein, um sich über die Kooperationsbörse und die weiteren Angebote von Handwerk International Baden-Württemberg für kleine und mittelständische Firmen zu informieren.
Otto Kenzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, der auf der Messe R+T junge Meister und Gesellen im Rolladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk auszeichnete und am Abend den Innovationspreis verlieh, nutzte die Gelegenheit, die Kooperationsbörse kennen zu lernen und mit Claus Munkwitz, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart und Handwerk International Geschäftsführer Jürgen Schäfer über aktuelle Themen zu diskutieren.
Besonders begrüßt wurden Guiseppe Vivace und Alberto Bergna als Vertreter der CNA (Confederazione Nazionale dell'Artigianato) aus der Como, Italien, die mit einer zehnköpfigen Unternehmerdelegation aus ihrer Region an der Kooperationsbörse teilnahmen. Ein gelungener Auftakt für die vor kurzem geschlossene Partnerschaft zwischen der CNA und die Handwerkskammer Region Stuttgart. Die Chancen der Kooperationsbörse lobte Mauro Mottola, Beauftragter der CNA: „Erfolgreiche Geschäftskontakte anzubahnen bedarf einer intensiven und professionalen Vorbereitung und dem persönlichen Engagement des Partnernetzwerks von Handwerk International ".
Weitere Impressionen von der Kooperationsbörse auf der R+T 2012 finden Sie in unserer Bildergalerie .
News vom 31.01.12
EORI-Nummer
Die EORI-Nummer (EORI=Economic Operators Registration and Identification System) dient der EU-weiten Identifizierung von Unternehmen und Privatpersonen gegenüber der Zollverwaltung. Die EORI-Nummern ersetzen die bisherigen Zollnummern. Im Jahr 2010 hat das IWM Zoll alle registrierten „Wirtschaftsbeteiligten" angeschrieben und darum gebeten, die Stammdaten zu aktualisieren. Mit der Zusendung der Aktualisierung der Stammdaten verbunden ist gleichzeitig die Vergabe der EORI-Nummer an das Unternehmen erfolgt. Obwohl die Umstellung auf die EORI-Nummern bereits 2009 begonnen hat, ist in Deutschland für zirka 40.000 Zollnummern noch keine EORI beantragt worden.
Für das ATLAS Release 8.4 ist die EORI-Nummer zwingend erforderlich. Es akzeptiert nicht mehr die bisherige Zollnummer. Somit ist für jene Unternehmen eine elektronische Ausfuhranmeldung nicht mehr möglich, die der Aufforderung der Zollbehörden auf Aktualisierung der Stammdaten nicht nachgekommen sind.
Unternehmen, die sich nicht sicher sind oder Probleme bei der elektronischen Ausfuhranmeldung haben, können direkt über die Datenbank der EU prüfen, ob ihre EORI-Nummer aktuell ist. Wenn ihre eingegebene Nummer dort nicht vorhanden ist, dann müssen sie ihre Stammdaten aktualisieren. Dies geschieht mit dem Antragsformular 0870, das sie den Zollbehörden zusenden. Die neu erteilten EORI-Nummern sind 15-stellig und beginnen mit DE.
Link zur EU-Datenbank EORI, Identifizierung von Wirtschaftsbeteiligten
Download Formular 0870
Weiterführende Informationen der Zollbehörde
News vom 10.10.11
Vorsicht bei Anfragen aus China
Die Betrugsversuche über Anfragen aus China mehren sich. Unbekannte chinesische Firmen geben per e-mail vor, eine größere Bestellung bei den baden-württembergischen Firmen tätigen zu wollen. Den Firmen wird ein sehr „ freundlicher Vertrag“ zugesandt, meist folgt dann die Aufforderung, zur Erledigung der Formalitäten nach China zu reisen. Vor Ort werden deutsche Firmen dann genötigt, größere Summen als Geschenk und Restaurantbesuche zu bezahlen. Bei früheren Betrugsversuchen existierten chinesische Firmen nicht oder lediglich mit Scheinfirmen. Mittlerweile gibt es Adressen und Internetauftritte der Betrüger. Vor Vertragsunterzeichnung sollten folgende Punkte überprüft werden:
- Liegt die Anfrage einer unbekannten chinesischen Firma ohne jeglichen Kontakt vor?
- Ist der Vertrag sehr vorteilhaft gestaltet?
- Werden große Mengen geordert?
- Fehlt der chinesischen Firma jedes technische oder einschlägige Wissen?
- Existiert die chinesische Firma wirklich?
- Verwenden die chinesischen Ansprechpartner e-mail Adressen von Yahoo, Hotmail, 163.com, Soho.com?
- Wird lediglich eine Handy Nummer angegeben?
Bei solchen Anfragen und vor einer Reise nach China müssen die chinesischen Firme überprüft werden. Dies kann durch die Auslandshandelskammern in China oder auch durch das Büro von Baden-Württemberg International in Nanjing erfolgen. Bei Betrugsverdacht bitten wir um Kontaktaufnahme an: Jürgen Schäfer, Handwerk International, Tel. 0711 1657-280, e-mail js@handwerk-international.de.
Die Auslandshandelskammer China warnt: Vorsicht auch bei Geldüberweisungen nach China
Eine neue Betrugsvariante schädigt baden-württembergische Unternehmen im Außenhandel mit China. E-mail-Hacker verschaffen sich Zugang zu den e-mails von chinesischen Lieferanten und fangen Rechnungen an deren Kunden ab. Der baden-württembergische Kunde erhält eine gefälschte Rechnung mit einer geänderten Bankverbindung. Der deutsche Unternehmer überweist die Rechnungssumme und wird trotzdem vom chinesischen Lieferanten für die nicht eingegangene Zahlung angemahnt. In den meisten Fällen ist das Geld weg, auch wenn der Lieferant in China Strafanzeige stellt.
Folgendes sollte dabei beachtet werden:
1. Stammt die Zahlungsanforderung von der derselben e-mail Adresse wie bislang
2. Betrüger nutzen häufig kostenlose e-mail Anbieter wie Yahoo, Hotmail, 163.com oder soho.com
3. Stimmen die Daten mit den ursprünglichen Bankdaten überein
4. Im Zweifelsfall sollte vor Zahlung der Lieferant noch einmal telefonisch kontaktiert werden.
Quelle: Auslandshandelskammer China
News vom 10.10.11
Export im Handwerk steigt weiter an.
Im ersten Halbjahr 2011 wurden aufgrund der weltweiten Konjunkturbelebung die Außenwirtschaftsberatungsstellen deutlich häufiger in Anspruch genommen. Der größte Bedarf bestand nach wie vor für Beratungen zur Dienstleistungserbringung im Ausland. Informationen zum Europäischen Binnenmarkt gingen leicht zurück, das Interesse an weltweiten Auslandsmärkten hat sich erhöht.
Wichtiges Instrument der Außenwirtschaftsberatung sind länderspezifische Fachinformationen. Durch die Zusammenarbeit mit der GTAI und eigenen Recherchen werden Länderinformationen und Branchenentwicklungen angeboten. Für das baden-württembergische Handwerk ist die Schweiz nach wie vor bedeutendstes Zielland. Der starke Schweizer Franken machte diesen Markt mit hoher Kaufkraft noch attraktiver. Aber auch ferne Absatzmärkte wie China, Russland oder Brasilien sind für das Handwerk in Baden-Württemberg bedeutende Zielregionen.
News vom 04.10.11
Neuer Partner in Italien
Deutsche und italienische Handwerker haben in Zukunft große Chancen, gute Geschäftspartner zu finden, an interessanten Veranstaltungen teilzunehmen und von der engen Zusammenarbeit der Berater auf italienischer und deutscher Seite zu profitieren.
Dies verspricht die frisch besiegelte Kooperation zwischen CNA Como und Handwerk International Baden-Württemberg. Am 3. Oktober 2011 wurde in Como ein enstprechender Kooperationsvertrag unterzeichnet.
News vom 26.09.11
Ausgezeichnet - Firma Kiess
Im Normalfall räumen die großen Mittelständler und Global Player solche Preise ab. Nicht so in diesem Jahr. Die Firma Kiess Innenausbau aus dem Stuttgarter Stadtteil Fasanenhof durfte den Preis der Deutschen Außenwirtschaft 2011 in Bremen in Empfang nehmen – kein Wunder bei einem Exportanteil von 22 Prozent.
Die Liste der Auslandsprojekte liest sich wie die Weltkarte: Eine Hoteleinrichtung in Saudi Arabien, eine Bankeinrichtung in Dubai, in London und Moskau wurden Aufzüge ausgebaut, sogar eine Luxusyacht in der Karibik wurde mit Qualität „made in Germany“ ausgestattet. Überall wo handwerkliche Top-Qualität im Innenausbau gefragt ist, nutzt die Kiess Innenausbau, eine Marke der Firma Alfred Kiess GmbH, ihre Marktchancen – gern auch im Ausland. Die herausragenden Leistungen des Unternehmens wurden nun Mitte September mit dem Preis der Deutschen Außenwirtschaft 2011 prämiert. Von den ersten internationalen Gehversuchen im Jahr 1976 bis heute hat das Handwerksunternehmen seine Exportquote auf fast ein Viertel der gesamte Aufträge gesteigert. Auch in den wirtschaftlich schwierigen Jahren von 2008 bis 2010 konnte die Firma weiter wachsen und Marktanteile im Ausland hinzugewinnen. Heute ist das Unternehmen mit 43 Mitarbeitern für private und öffentliche Kunden in Europa, Afrika und Asien tätig und zählt zu den „Hidden Champions“ der deutschen Exportwirtschaft.
Der Erfolg von Kiess Innenausbau basiert auf der herausragenden Qualität der handwerklichen Leistung kombiniert mit großer Flexibilität, Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit der Firma. Unverzichtbar sind die Mitarbeiter, die vor Ort im Ausland motiviert und engagiert zu Werke gehen. Kiess Innenausbau fordert und fördert die Mehrsprachigkeit, interkulturelle Kompetenz und Eigenverantwortung ihrer Fachkräfte, die nicht nur als Experten, sondern auch als Repräsentanten des Unternehmens im Ausland agieren. Die Nachwuchsförderung gehört zu den zentralen Aufgaben der Unternehmensführung, was sich in einer überdurchschnittlich hohen Ausbildungsleistung widerspiegelt.
Was 1937 als kleine Schreinerei begann, ist heute ein international agierendes Unternehmen. In der dritten Generation führen Tilo Kiess und Wolfgang Rosskopf den Betrieb. Rund 50 Mitarbeiter, davon sechs Auszubildende, konstruieren und produzieren auf höchstem Niveau für den Innenbau. Der Umsatz liegt bei 8,5 Millionen Euro. Zu schätzen wissen die beiden Geschäftsführer die Instrumente der Außenwirtschaftsförderung und das Netzwerk der Handwerksorganisationen. Bei der Anbahnung von Exportgeschäften und beim Ausbau des Firmennetzwerks nutzen sie die Unterstützung der Kammern, so zum Beispiel organisierte Delegationsreisen und Kooperationsbörsen.
News vom 23.09.11
EMO 2011 - Unternehmerstimmen
Kooperationsbörse auf der EMO bringt Unternehmen aus der ganzen Welt zusammen
Zum ersten Mal fand auf der EMO in Hannover ein Enterprise Europe Network Unternehmertreffen statt – mit großem Erfolg. Über 100 teilnehmende Unternehmen aus 25 Ländern haben 554 Gespräche vereinbart und täglich kamen neue Gespräche und Teilnehmer dazu.
EMO Hannover 2011 ist die Weltleitmesse der Metallbearbeitung und auch in diesem Jahr bezüglich Ausstellerzahl und erwarteten Geschäftsabschlüssen wieder auf Rekordniveau.
Teilnehmer des Unternehmertreffens sind mit der Qualität der Gespräche äußerst zufrieden und erwarten zahlreiche Kooperationen und Aufträge:
Ivo Kucera, Export Sales Manager, Kulickove srouby Kurim, a.s.
Die Koooperationsbörse auf der EMO hatte für uns auch im Vergleich mit ähnlichen Veranstaltungen, die wir besucht haben, einen sehr hohen Nutzen. Wir haben interessante Kontakte geknüpft. Die Gespräche waren effizient, zielorientiert und substantiell. Von 20 Treffen sehen wir bei 1/3 der Gespräche das Potential für konkrete Aufträge.
Swen Ginnow Ideal-Line Deutschland, St. Johan
Hier sind die richtigen Firmen dabei, die Qualität der Teilnehmer ist sehr gut. Wir haben durch die Kooperationsbörsen des Enterprise Europe Network bereits zahlreiche interessante Kontakte und Projektanfragen.
Giovanni Centeneri, Industrie Meccaniche C.B.C, Inhaber
Die Kooperatonsbörse ist für uns die perfekte Unterstützung bei der Suche nach neuen Geschäftspartnern, der internationalen Markterschließung und der professionellen Messepräsentation. Ich kann die Teilnahme nur empfehlen. Es haben sich bereits mehrere konkrete Anfragen ergeben, Folgetreffen in Italien sind bereits vereinbart.
Dr.-Ing. Andreas Laschet, ARLA Maschinentechnik GmbH, Managing Director
Die Gespräche können durch die im Vorfeld online gestellten Firmenprofile optimal ausgewählt und vorbereitet werden. Durch das gegenseitige Interesse der Gesprächspartner sind die Meetings zielführend uns zeitsparend. Das Potential für eine weitere Zusammenarbeit ist groß.
Die Kooperationsbörse wird durch ein internationales Partnernetzwerk unterstützt, das die Unternehmen betreut und bereits im Vorfeld auf die Gespräche vorbereitet.
Mauro Mottola, MM Business Consulting, unterstützt kleine und mittelständische italienische Unternehmen aus der Region Como, Varese und Lecco bei der Suche nach Geschäftspartnern in Deutschland
Die Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network ist eine maßgeschneiderte Lösung für kleine Betriebe, um die Möglichkeiten einer Messe auch ohne großes Budget voll auszuschöpfen. Die Unterstützung vor und während der Veranstaltung ist dabei für den Geschäftserfolg entscheidend. Die von mir betreuten Unternehmen sind begeistert.
Dr. Herbert Rath, Zenit GmbH:
Eine internationale Kooperationsbörse auf einer Messe wie die EMO, die speziell auf das – für Nordrhein-Westfalen wichtige- Gebiet der Metallbearbeitung ausgerichtet ist, bietet gerade für kleine und mittlere Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau ein wichtiges Add-on für das internationale Geschäft. Eine solche Chance sollten sich diese Unternehmen auch 2013 nicht entgehen lassen.
News vom 09.08.11
Kaution in der Schweiz
Schweiz: Kautionsregelung für das Ausbaugewerbe tritt in Kraft
Um in der Schweiz tätig zu sein, müssen Betriebe aus dem Gerüstbau-, Maler- und Gipser-, Isolier- und Gebäudetechnikgewerbe in den meisten Kantonen bereits seit mehreren Monaten Kautionen bei den Paritätischen Kommissionen hinterlegen.
Zum 1. August 2011 ist in den Kantonen Basel-Land, Basel-Stadt und Solothurn nun auch eine Kautionsregelung für das Ausbaugewerbe in Kraft getreten. Die Höhe der zu entrichtenden Kautionen ist abhängig von der im Kalenderjahr in der Schweiz erwirtschafteten Auftragssumme und kann von 5.000 CHF bis 20.000 CHF betragen. Betroffen von der Neuregelung sind je nach Kanton das Gipsergewerbe, Schreinergewerbe, Malergewerbe, Metallgewerbe, Elektro-Installationsgewerbe, Dach- und Wandgewerbe, Gärtnergewerbe, Plattenlegergewerbe, die Gebäudetechnikbranche und das Isoliergewerbe.
Weitere Informationen zu den aktuellen Kautionsregelungen in der Schweiz erhalten Sie bei Handwerk International Baden-Württemberg (Tel.: 0711-1657 444, E-Mail: info@handwerk-international.de)
News vom 20.07.11
EMO 2011
Interview mit Christoph Miller
1) Was zeichnet die EMO im Vergleich zu anderen Messen im Metallbereich aus?
Die EMO ist die Weltleitmesse für die Metallbearbeitung. Im Vergleich zu allen anderen großen Messen in den wichtigen Märkten für die Produktionstechnik ist die EMO Hannover mit über 2000 Ausstellern und knapp 180.000 m² Nettoausstellungsfläche mit Abstand die größte Veranstaltung ihrer Art.
Sie ist aber nicht nur die größte, sondern auch die internationalste Messe ihrer Art. Keine andere Messe für die Metallbearbeitung weltweit hat mehr internationale Besucher und Aussteller. Auch die hohe Qualität bei den Besuchern unterstreicht die Bedeutung der EMO.
Auf der EMO wird das gesamte Spektrum neuester Produktionstechnik gezeigt. Die EMO ist in der Breite und Tiefe des Angebots unübertroffen und bietet dem Besucher einen umfassenden Marktüberblick. Sie ist aber vor allem nach wie vor das wichtigste Innovationsforum für die Produktionstechnik.
2) Beschreiben Sie in zwei Sätzen, warum mittelständische Unternehmen bei der EMO Hannover 2011 dabei sein sollten.
Für alle Abnehmerbranchen der Produktionstechnik werden für das Jahr 2011 weltweit steigende Investitionen prognostiziert. Das heißt, die Kunden der Produktionstechnik sind weltweit wieder in Kauflaune und was sie kaufen, wird maßgeblich durch die EMO Hannover beeinflusst. Damit ist die EMO gerade auch für mittelständische Unternehmen eine einzigartige Plattform, um Flagge zu zeigen und ihre Leistungsfähigkeit in einem internationalen Wettbewerbsumfeld einem investitionswilligen Fachpublikum zu präsentieren.
3) Wie sind Sie mit der Auslastung und Beteiligung ausländischer Firmen für die diesjährige EMO zufrieden?
Wir freuen uns ganz außerordentlich über die Anfrageflut. Von den über 2000 angemeldeten Ausstellern kommen mehr als 60% aus dem Ausland, genauer aus 38 Ländern. Das zeigt, dass die Hersteller von moderner Fertigungstechnik weltweit für das laufende Jahr wieder sehr optimistisch sind. Wie in der Vergangenheit setzen diese Hersteller wieder auf einen Investitionsschub bei der EMO in Hannover. Nach der tiefen Krise für unsere Branche in den beiden vergangenen Jahren ist das keineswegs selbstverständlich.
4) Erwarten Sie im Zeichen des jetzigen Wirtschaftsaufschwungs ähnliche Rekordzahlen wie bei der letzten EMO in Hannover?
Vor diesem Hintergrund der überwundenen Wirtschaftskrise erwarten wir, dass die EMO Hannover 2011 annähernd das gleiche Bestellvolumen erzeugt wie 2007. Damals kamen 166.500 Fachbesucher aus 80 Ländern, die Investitionen in Höhe von 4 Mrd EUR ausgelöst haben.
5) Welche Erwartungen haben Sie an die b2fair Kooperationsbörse, die in diesem Jahr zum ersten Mal statt findet?
Wir verstehen die b2fair Kooperationsbörse als ein Tool, um auf der Basis von Profilinformationen passende Anbieter und Nachfrager gezielt zusammenzuführen und den Informationsaustausch zu unterstützen. Die b2fair Kooperationsbörse bietet Ausstellern und Besuchern die Möglichkeit, sich über potentielle Kunden, Zulieferer und Kooperationspartner bzw. für sie relevante Lösungen und Produkte zu informieren und bereits vor der Messe gezielt potentielle Geschäftspartner anzusprechen.
Dadurch können schon vorab Gesprächstermine auf der Messe mit Geschäftspartnern und Neukunden abgestimmt und vorbereitet werden, um so die Gesprächszeiten während der Messe effizienter zu nutzen.
News vom 01.07.11
Consense 2011
Handwerk International erfolgreich auf der Consense 2011
Am 29. und 30.06.2011 ging es auf der Consense im ICS Internationales Congresscenter wieder um das Thema nachhaltiges Bauen. Erstmals war Handwerk International Baden-Württemberg mit einem 130qm großen Stand vertreten.
„Im Dialog“ waren dort Vertreter der Unternehmernetzwerke Schreiner International und ena mit Besuchern und Konferenzteilnehmern - sowohl real als auch virtuell im Blog unter www.imdialog2011.de. Sie zeigten, wie Bauen und Leben in der Zukunft aktiv und weltweit gestaltet werden kann.
Das Motto der Schreiner International „Gemeinsam stärker – für Kunden aus aller Welt!“ ist die verbale Basis eines schlagkräftigen Netzwerks, von dem Kunden auf vielfältige Weise profitieren: Für jedes Gebiet des Schreinerhandwerks gibt es hervorragend ausgebildete Handwerksmeister, Holzingenieure bis zu erfahrenen Montagespezialisten mit ausgezeichneter Servicebereitschaft. Das Portfolio der Schreiner International umfasst die Realisierung von maßgeschneiderten, komplexen Lösungen auf hohem Niveau – von der Beratung, über den Entwurf und die Konstruktionsplanung bis hin zum Einbau.
ena, european network architecture, ist ein Zusammenschluss von sechs erfahrenen Architekturbüros mit insgesamt mehr als zweihundert Mitarbeitern, die mit Ingenieuren und den besten deutschen Unternehmen aus dem Baubereich eng vernetzt sind. ena plant, begleitet und realisiert verschiedenste Projekte von der Stadtplanung über Architekturprojekte bis zur Innenausstattung. Das Spektrum reicht dabei von Bürogebäuden und Wohnkomplexen über Universitätskliniken, Museumsbauten, große Brückenbauwerke und Sportstadien, Businesstower bis zur komplexen Restaurierung denkmalgeschützter Ensemble.
„Im Dialog“ waren auch über 100 Unternehmer aus 15 Ländern, die an 2 Tagen in 522 Gesprächen Kooperationsmöglichkeiten sondierten. „Rund ein Drittel dieser Gespräche führen zu konkreten Geschäftsbeziehungen“, so Jürgen Schäfer, Geschäftsführer von Handwerk International. Das europäische Projekt STOP4Business mit 16 europäischen Partnern war die Grundlage für die Kooperationsgespräche. Über Kooperationsbörsen auf internationalen Messen und Konferenzen unterstützen die Projektpartner kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Forschungseinrichtungen bei der Markterschließung, der Suche nach Kooperationspartnern, Kunden und Lieferanten und beim Technologietransfer. „Deutschland ist in vielen Belangen einen Schritt voraus und deshalb als Gesprächspartner für uns besonders interessant. Die Erfahrungen, die Unternehmen hier machen und die Ideen, die hier kommuniziert werden haben für uns Vorbildcharakter“, so die Vertreterin einer türkischen Partnerorganisation zur Motivation ihrer Unternehmen für die Beteiligung an der Kooperationsbörse.
Passend zum Messethema war man auch bei der Planung und Realisierung des Gemeinschaftsstandes auf Nachhaltigkeit bedacht. So wurden für den Standbau hochwertige, wiederverwendbare und leichte Materialien verwendet, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Als Ausgleich für die durch die Kooperationsbörse entstandenen CO2-Emissionen wird über die Firma ClimatePartner zusätzlich in ein Wasserkraftprojekt in Guatemala investiert. Ein weiteres Highlight im Konferenzteil der Consense war der Workshop „Bauen und Entwickeln: Vorbild Europa“. Vor mehr als 50 Teilnehmern wurden die Ergebnisse des STOP4Business Projekts präsentiert und durch Unternehmerbeiträge veranschaulicht. Ein Kommissionsvertreter verdeutlichte außerdem die Strategie der Europäischen Kommission „Europe 2020“.
News vom 28.04.11
Kautionspflichten in der Schweiz
Kautionspflichten in der Schweiz
Wollen deutsche Betriebe in der Schweiz tätig werden, müssen sie in einigen Branchen zunächst eine Kaution hinterlegen, um die Arbeiten aufnehmen zu dürfen. Empfänger der Kaution ist die jeweils zuständige Paritätische Kommission. Sie ist berechtigt, die Kaution in Anspruch zu nehmen, wenn ein Betrieb ihm in Rechnung gestellte Vollzugskosten, Kontrollkosten, Konventionalstrafen und Verfahrenskosten nicht bezahlt.
Die Kautionsregelungen sind in den allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen (GAV) enthalten, die das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern regeln. Inhaber von Einzelfirmen oder Gesellschafter einer GbR sind daher von den Kautionen nicht betroffen. Das Gleiche gilt für alle Personen, die nach den Bestimmungen der jeweiligen GAV von dessen Anwendungsbereich ausgenommen sind.
Folgende Gewerke sind betroffen:
1. Gerüstbaugewerbe (in allen Kantonen)
2. Maler- und Gipsergewerbe (in 19 von 26 Kantonen)
3. Plattenlegergewerbe (im Kanton Tessin)
4. Isoliergewerbe (in allen Kantonen außer Genf, Waadt und Wallis)
5. Gebäudetechnik (in allen Kantonen außer Genf, Waadt und Wallis)
Für das Maler- und Gipsergewerbe sowie die Gebäudetechnikbranche und das Isoliergewerbe gelten besondere Vorschriften: Hier haben sich die Vertragsparteien der GAV entschieden, die operative Durchführung der Kautionspflicht über eine zentrale Stelle abzuwickeln und zu diesem Zweck die Zentrale-Kautions-Verwaltungs-Stelle ZKVS mit Sitz in Liestal gegründet: www.zkvs.ch
Die ZKVS wird ab dem 1. August 2011 damit beginnen, die einzelnen betroffenen Betriebe im In- und Ausland zu kontaktieren. Die kautionspflichtigen Betriebe müssen also nicht selbst aktiv werden. Sie werden per Fax, E-Mail oder Brief unter Beilage eines Merkblatts und einer Muster-Garantieurkunde über die Kautionspflicht sowie deren konkrete Abwicklung informiert.
Beschlossen wurde, dass die ZVKS – abweichend vom Wortlaut der entsprechenden GAV – neben einer Barkaution sowie einer Garantie einer Bank mit Sitz in der Schweiz auch Bankgarantien
oder Versicherungslösungen von gleichwertigen Stellen im Ausland akzeptiert. Bankgarantien deutscher Banken werden als gleichwertig angesehen. Eine Kautionsversicherung wird zurzeit schon von der Helvetia Versicherung angeboten (www.handwerkerkaution.ch). Auf der Internetseite www.zkvs.ch sind weitere Informationen und Merkblätter zu diesem Thema abrufbar.
Eine Übersicht über die vielfältigen Bestimmungen in Bezug auf die Kautionsregelungen können Sie bei Handwerk International über 0711/1657-444 oder info@handwerk-international.de erhalten. Weitere Infos, die bei der Abwicklung von Bau- und Montagetätigkeiten in der Schweiz zu beachten sind, enthält der Leitfaden Schweiz, den Sie ebenfalls anfordern können.
Bitte beachten Sie die Informationen auf der Internetseite der Handwerkskammer Freiburg:














