Nachrichten Übersicht

News vom 14.02.12

Grenzüberschreitende Lieferungen

Die neuen gesetzlichen Nachweispflichten für Ausfuhren und innergemeinschaftliche Lieferungen haben für viel Protest und Kritik seitens der Kammern, Verbände und Organisationen gesorgt.

Aus diesem Grund wurde die Anwendungsfrist für die neuen Regelungen zu den innnergemeinschaftlichen Lieferungen auf den 1. Juli 2012 verschoben. Änderungen für den Nachweis bei Ausfuhren sind bereits ab 1. April anzuwenden.

Die Beachtung der Nachweispflichten ist für Unternehmer zwingend erforderlich, um Steuerfreiheit für ihre Ausfuhren ins Drittland bzw. ihre innergemeinschaftlichen Lieferungen zu erhalten. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, so ist die Steuer nachzuzahlen.

Zu den geänderten Vorschriften im Überblick:

Sind Ausfuhren im elektronischen Ausfuhrverfahren ATLAS angemeldet worden, so kann der Nachweis durch den Ausgangsvermerk oder den Alternativausgangsvermerk erbracht werden. Die bekannte Spediteursbescheinigung kann nach wie vor verwendet werden, wenn in Versendungsfällen die Nachweisführung sonst nicht möglich oder zumutbar ist. Der Frachtbrief kann ebenfalls als Nachweis verwendet werden. Neu ist hier, dass dieser vom Auftraggeber des Frachtführers unterschrieben sein muss. Weitere Möglichkeiten des Ausfuhrnachweises sind das Konnossement oder der Einlieferungsschein für Sendungen im Postverkehr. Ausfuhren, bei denen etwa wegen der Unterschreitung der Wertgrenze eine elektronisches Meldeverfahren nicht erforderlich ist, können wie bisher nachgewiesen werden.

Deutlichere Veränderungen der Nachweispflichten gibt es im Bereich der innergemeinschaftlichen Lieferungen. Hier wird künftig nicht mehr unterschieden, ob es sich um Beförderungen handelt, bei denen der Lieferer oder Abnehmer die Ware selbst transportieren, oder ob eine Versendung vorliegt, die über einen beauftragten selbständigen Transporteur aufgegeben wird.

Die sogenannte Gelangensbestätigung wird neben einem Doppel der Rechnung als einheitliches Nachweisdokument eingeführt. Dieser Beleg muss vom Abnehmer, also dem Vertragspartner des Lieferers, ausgestellt sein und folgende Angaben enthalten:

- Name und Anschrift des Abnehmers

- Menge des Gegenstands der Lieferung und handelsübliche Bezeichnung einschließlich Fahrzeug-Identifikationsnummer bei Fahrzeugen

- Tag und Ort des Erhalts des Gegenstands im EU-Ausland oder bei Selbsttransport durch den Abnehmer Tag und Ort des Endes der Beförderung im EU-Ausland

- Ausstellungsdatum der Bestätigung

- Unterschrift des Abnehmers.

Sowohl der Lieferer als auch der Spediteur sind berechtigt, die Bescheinigung einzuholen. Der Spediteur muss jedoch dem Lieferer gegenüber versichern, dass er über eine entsprechende Bestätigung des Abnehmers verfügt.

Die Kritik an den neuen Nachweispflichten, insbesondere an der  Gelangsbestätigung, hat ganz praktische Gründe: hier werden ausländische Unternehmen zur Mitwirkung an Nachweisvorschriften der deutschen Steuerverwaltung verpflichtet, die sie selbst meist nicht kennen. Zurecht besteht die Vermutung, dass diese Unternehmen wohl kaum zu dieser Mitwirkung motiviert sein werden. Folglich trägt der Lieferer allein das Risiko, dass er die Bestätigung nicht erhalten kann. Ob die Speditionen bereit sind, an der Einholung der Bestätigung mitzuwirken, ist nach Angaben ihres Spitzenverbandes wegen des Haftungsrisikos nicht zu erwarten.

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News vom 13.02.12

Kooperationsprofile jetzt online

Mit b2fair Geschäftspartner auf der R+T finden

Kooperationsprofile jetzt online!

Passende Geschäftspartner finden Sie ganz einfach mit der Kooperationsbörse b2fair, die vom 29. Februar bis 2. März 2012 auf der R+T, Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz, in Stuttgart stattfindet.

Registrieren Sie sich hier   und wählen Sie aus einem Katalog interessanter Profile internationaler Unternehmen diejenigen aus, mit denen Sie auf der R+T gezielt Kontakt aufnehmen wollen. Ihr Vorteil: unsere Datenbank enthält nicht nur Aussteller sondern auch Besucher, insbesondere aus dem europäischen Ausland! Hier finden Sie etwa italienische Hersteller von Fliegenschutzgittern, der Vertriebspartner sucht oder französische Hersteller von Aluminiumschienen, der Kooperationspartner im technischen Bereich und für den Technologietransfer sucht.

Vernetzung und Kooperationen ermöglichen es gerade kleinen und mittleren Unternehmen, effektiver auf internationalen Märkten aufzutreten. Hier setzt Handwerk International mit der webbasierten Plattform b2fair an:

- Im Vorfeld der Messe wählen Sie Ihre Gesprächspartner aus

- Auf der Messe treffen Sie die zukünftige Geschäftspartner

- Nach der Messe bauen Sie die Kontakte zu einer guten Geschäftsbeziehung aus.

In allen Phasen finden Teilnehmer von b2fair Beratung und Unterstützung durch das b2fair Team.

Kontaktieren Sie Handwerk International:

Anette Groschupp Tel.: 0711/1657-279, E-Mail: ag@handwerk-international.de

Gabriele Hanisch, Tel.: 0711/1657-241, E-Mail: gh@handwerk-international.de

Die Messe R+T ist ein Treffpunkt von Marktführern und Experten für Rollladen, Tore und Sonnenschutz. Zur letzten R+T kamen 2009 an fünf Tagen rund 60.000 Fachbesucher auf das Gelände der Messe Stuttgart.

Als internationaler Schauplatz mit rund 800 Ausstellern präsentiert die R+T 2012 auf der Messe Stuttgart auf insgesamt 105.000 Quadratmetern Bruttoausstellungsfläche Innovationen, Trends und Weiterentwicklungen aus der Rollladen-, Tore- und Sonnenschutzbranche, darunter auch komplette Lösungen sowie Dienstleistungen.

b2fair_Flyer_R+T_2012_D.pdf

Weitere Informationen

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News vom 31.01.12

AMB 2012

Gemeinschaftsstand „Handwerk Baden-Württemberg“ auf der AMB 2012 in Stuttgart vom 18.-22. September 2012

Dabei sein lohnt sich!

Die fortschreitende Öffnung der Märkte bringt gerade für kleine und mittlere Betriebe verstärkten Wettbewerb mit sich. Neben den technischen und produktionsbezogenen Gesichtspunkten wird die schlüssige Produktvermarktung gerade für Handwerkbetriebe vermehrt zu einer existentiellen Frage. Die eigene Marktposition stärken und sichern, um sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten, so heißt das Motto für die Zukunft!

Am 18. September 2012 öffnet die AMB mit 9 Hallen und über 105.000 qm Ausstellfläche auf dem neuen Messegelände in Stuttgart wieder ihre Pforten. Mit 1.346 Ausstellern und über 86.000 Besuchern hat die AMB 2010 als Branchenleitmesse in den geraden Jahren voll überzeugt. Sie behauptete ihren Spitzenplatz unter den internationalen Messen der Metallverarbeitung.

Mit neuen Bestmarken bestätigt die AMB ihre führende Position als Leitveranstaltung der Metallbe- und -verarbeitung in den geraden Jahren in Deutschland. Besonders bemerkenswert: Mehr als ein Drittel der Besucher besucht kein keine weitere Messe und 42 Prozent der Besucher kamen zum ersten Mal zur AMB. Etwa 20 Prozent nahmen einen Anreiseweg von über 300 km in Kauf. Ein erfreuliches Signal für die Zukunft setzten 94 Prozent der Fachbesucher: Sie empfanden den Messebesuch als lohnend und wollen deshalb 2012 wieder dabei sein. Interessiert haben sich die Besucher vor allem für Fräsmaschinen, Drehmaschinen und -automaten, Bearbeitungswerkzeuge, Spannzeuge, CAD, CAM, CAE, Software, Schleifmaschinen, Werkstück- und Werkzeughandhabung.

Der Anteil der internationalen Besucher stieg von 7 auf 11 Prozent. Das wachsende internationale Interesse an der AMB bewiesen die Besucher aus über 80 Ländern. Die meisten kamen aus Österreich, dicht gefolgt von der Schweiz, Frankreich, Italien, der Türkei und China. Bei den Ausstellern - sie kamen aus 29 Ländern - erhöhte sich der internationale Anteil von 20 auf 25 Prozent.

Die AMB 2012 ist der Treffpunkt von Anwendern und Herstellern in einem der Zentren der Metallbe- und -verarbeitung in Deutschland, mit regionaler Nähe zu den Märkten in Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz.

Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT), die Dachorganisation des baden-württembergischen Handwerks, unterstützt Handwerksbetriebe u. a. aus dem Metallbearbeitungs-bereich, indem er sein Messeknow-how zur Verfügung stellt: Nutzen Sie die Gelegenheit, auf dem Gemeinschaftsstand „Handwerk Baden-Württemberg“ des BWHT auf der AMB 2012 (18.- 22.09.2012) auszustellen und Ihren Kundenkreis auszubauen. Sie erhalten eine professionell vorbereitete Messebeteiligung, bei der Ihr Zeit- und Kostenaufwand so gering wie möglich ausfällt.

Möchten Sie mehr über Ihre Beteiligungsmöglichkeiten auf dem Gemeinschaftsstand des Handwerks wissen? Dann fordern Sie die Anmeldeunterlagen und ausführlichen Informationen bei uns an

(Frau Hanisch, Tel.: 0711/1657-241, Telefax: 0711/1657-827)

Anmeldeschluss ist der 22.02.2012

Veranstaltungshinweise zum Gemeinschaftsstand auf der AMB 2012

Antwortfax zur AMB 2012

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News vom 31.01.12

EORI-Nummer

Die EORI-Nummer (EORI=Economic Operators Registration and Identification System) dient der  EU-weiten Identifizierung von Unternehmen und Privatpersonen gegenüber der Zollverwaltung. Die EORI-Nummern ersetzen die bisherigen Zollnummern. Im Jahr 2010 hat das IWM Zoll alle registrierten „Wirtschaftsbeteiligten" angeschrieben und darum gebeten, die Stammdaten zu aktualisieren. Mit der Zusendung der Aktualisierung der Stammdaten verbunden ist gleichzeitig die Vergabe der EORI-Nummer an das Unternehmen erfolgt. Obwohl die Umstellung auf die EORI-Nummern bereits 2009 begonnen hat, ist in Deutschland für zirka 40.000 Zollnummern noch keine EORI beantragt worden.
 
Für das ATLAS Release 8.4 ist die EORI-Nummer zwingend erforderlich. Es akzeptiert nicht mehr die bisherige Zollnummer. Somit ist für jene Unternehmen eine elektronische Ausfuhranmeldung nicht mehr möglich, die der Aufforderung der Zollbehörden auf Aktualisierung der Stammdaten nicht nachgekommen sind.
 
Unternehmen, die sich nicht sicher sind oder Probleme bei der elektronischen Ausfuhranmeldung haben, können direkt über die Datenbank der EU prüfen, ob ihre EORI-Nummer aktuell ist. Wenn ihre eingegebene Nummer dort nicht vorhanden ist, dann müssen sie ihre Stammdaten aktualisieren. Dies geschieht mit dem Antragsformular 0870, das sie den Zollbehörden zusenden. Die neu erteilten EORI-Nummern sind 15-stellig und beginnen mit DE.
 
Link zur EU-Datenbank EORI, Identifizierung von Wirtschaftsbeteiligten
Download Formular 0870
Weiterführende Informationen der Zollbehörde

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News vom 16.01.12

R+T noch internationaler

R+T 2012 wird noch internationaler

Der verantwortungsvolle Einsatz von Energie ist eine globale Aufgabe. Begriffe wie Energieeffizienz und der Einsatz regenerativer Energien gewinnen vor der zunehmenden Knappheit von fossilen Brennstoffen und den Gefahren atomarer Energieerzeugung weltweit an Bedeutung. Ein Metier in dem die R+T, Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz, schon seit langer Zeit zuhause ist. Rollläden und Verschattungselemente leisten einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und schützen überdies vor Einbruch. Im Winter lassen sich durch Rollläden die Heizkosten senken, im Sommer verhindert außenliegender Sonnenschutz eine Aufheizung der Räume und reduziert so die Kosten für Klimatisierung.

Aufgrund des wachsenden Marktes blickt die Rolladen- und Sonnenschutz-Branche optimistisch in die Zukunft. Daher rechnet die Messe Stuttgart mit einem weiteren Zuwachs auf rund 800 Aussteller aus rund 40 Ländern, auf wiederum komplett ausgebuchtem Messegelände. Vor allem der Zuspruch von Ausstellern aus dem Ausland hat nochmals zugelegt. Nahezu zwei Drittel der Aussteller kommen aus dem Ausland. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Erholung wird auch seitens der Besucher mit einem weiteren Plus gerechnet. Erwartet werden rund 60.000 Besucher aus mehr als 100 Ländern, jeder zweite aus dem Ausland.

Auf dem komplett ausgebuchten Messegelände zeigen die Aussteller in den Hallen 1 bis 9 Innovationen, Trends und Weiterentwicklungen aus der Rollladen-, Tore- und Sonnenschutzbranche, darunter auch komplette Lösungen sowie Dienstleistungen. Zahlreiche Marktführer sind mit dabei und präsentieren ihre Neuheiten.  

Handwerk International bietet vom 29. Februar bis 2. März auf der R+T 2012 die b2fair Kooperationsbörse an, eine Plattform, über die Unternehmen gezielt Kontakte zu deutschen und internationale Geschäftspartnern knüpfen können.

Weitere Informationen: http://www.handwerk-international.de/b2fair/Kalender/Veranstaltung.aspx?eventID=74950cb0-abc5-44bb-9c5c-e6c326afd333

Registrierung: http://b2fair.b2b-match.com/rt2012/p_index.php

b2fair_Flyer_R+T_2012_D.pdf

Weitere Informationen

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News vom 10.10.11

Vorsicht bei Anfragen aus China

Die Betrugsversuche über Anfragen aus China mehren sich. Unbekannte chinesische Firmen geben per e-mail vor, eine größere Bestellung bei den baden-württembergischen Firmen tätigen zu wollen. Den Firmen wird ein sehr „ freundlicher Vertrag“ zugesandt, meist folgt dann die Aufforderung, zur Erledigung der Formalitäten nach China zu reisen. Vor Ort werden deutsche Firmen dann genötigt, größere Summen als Geschenk und Restaurantbesuche zu bezahlen. Bei früheren Betrugsversuchen existierten chinesische Firmen nicht oder lediglich mit Scheinfirmen. Mittlerweile gibt es Adressen und Internetauftritte der Betrüger. Vor Vertragsunterzeichnung sollten folgende Punkte überprüft werden:

- Liegt die Anfrage einer unbekannten chinesischen Firma ohne jeglichen Kontakt vor?

- Ist der Vertrag sehr vorteilhaft gestaltet?

- Werden große Mengen geordert?

- Fehlt der chinesischen Firma jedes technische oder einschlägige Wissen?

- Existiert die chinesische Firma wirklich?

- Verwenden die chinesischen Ansprechpartner e-mail Adressen von Yahoo, Hotmail, 163.com, Soho.com?

- Wird lediglich eine Handy Nummer angegeben?

Bei solchen Anfragen und vor einer Reise nach China müssen die chinesischen Firme überprüft werden. Dies kann durch die Auslandshandelskammern in China oder auch durch das Büro von Baden-Württemberg International in Nanjing erfolgen. Bei Betrugsverdacht bitten wir um Kontaktaufnahme an: Jürgen Schäfer, Handwerk International, Tel. 0711 1657-280, e-mail js@handwerk-international.de.

Die Auslandshandelskammer China warnt: Vorsicht auch bei Geldüberweisungen nach China

Eine neue Betrugsvariante schädigt baden-württembergische Unternehmen im Außenhandel mit China. E-mail-Hacker verschaffen sich Zugang zu den e-mails von chinesischen Lieferanten und fangen Rechnungen an deren Kunden ab. Der baden-württembergische Kunde erhält eine gefälschte Rechnung mit einer geänderten Bankverbindung. Der deutsche Unternehmer überweist die Rechnungssumme und wird trotzdem vom chinesischen Lieferanten für die nicht eingegangene Zahlung angemahnt. In den meisten Fällen ist das Geld weg, auch wenn der Lieferant in China Strafanzeige stellt.

Folgendes sollte dabei beachtet werden:

1. Stammt die Zahlungsanforderung von der derselben e-mail Adresse wie bislang

2. Betrüger nutzen häufig kostenlose e-mail Anbieter wie Yahoo, Hotmail, 163.com oder soho.com

3. Stimmen die Daten mit den ursprünglichen Bankdaten überein

4. Im Zweifelsfall sollte vor Zahlung der Lieferant noch einmal telefonisch kontaktiert werden.

Quelle: Auslandshandelskammer China

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News vom 10.10.11

Export im Handwerk steigt weiter an.

Im ersten Halbjahr 2011 wurden aufgrund der weltweiten Konjunkturbelebung die Außenwirtschaftsberatungsstellen deutlich häufiger in Anspruch genommen. Der größte Bedarf bestand nach wie vor für Beratungen zur Dienstleistungserbringung im Ausland. Informationen zum Europäischen Binnenmarkt gingen leicht zurück, das Interesse an weltweiten Auslandsmärkten hat sich erhöht.

Wichtiges Instrument der Außenwirtschaftsberatung sind länderspezifische Fachinformationen. Durch die Zusammenarbeit mit der GTAI und eigenen Recherchen werden Länderinformationen und Branchenentwicklungen angeboten. Für das baden-württembergische Handwerk ist die Schweiz nach wie vor bedeutendstes Zielland. Der starke Schweizer Franken machte diesen Markt mit hoher Kaufkraft noch attraktiver. Aber auch ferne Absatzmärkte wie China, Russland oder Brasilien sind für das Handwerk in Baden-Württemberg bedeutende Zielregionen.

ZDH AW-Umfrage 1 Hj 2011 - Ergebnisse.pdf

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News vom 04.10.11

Neuer Partner in Italien

Deutsche und italienische Handwerker haben in Zukunft große Chancen, gute Geschäftspartner zu finden, an interessanten Veranstaltungen teilzunehmen und von der engen Zusammenarbeit der Berater auf italienischer und deutscher Seite zu profitieren.

Dies verspricht die frisch besiegelte Kooperation zwischen CNA Como und Handwerk International Baden-Württemberg. Am 3. Oktober 2011 wurde in Como ein enstprechender Kooperationsvertrag unterzeichnet.

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News vom 26.09.11

Ausgezeichnet - Firma Kiess

Im Normalfall räumen die großen Mittelständler und Global Player solche Preise ab. Nicht so in diesem Jahr. Die Firma Kiess Innenausbau aus dem Stuttgarter Stadtteil Fasanenhof durfte den Preis der Deutschen Außenwirtschaft 2011 in Bremen in Empfang nehmen – kein Wunder bei einem Exportanteil von 22 Prozent.

Die Liste der Auslandsprojekte liest sich wie die Weltkarte: Eine Hoteleinrichtung in Saudi Arabien, eine Bankeinrichtung in Dubai, in London und Moskau wurden Aufzüge ausgebaut, sogar eine Luxusyacht in der Karibik wurde mit Qualität „made in Germany“ ausgestattet. Überall wo handwerkliche Top-Qualität im Innenausbau gefragt ist, nutzt die Kiess Innenausbau, eine Marke der Firma Alfred Kiess GmbH, ihre Marktchancen – gern auch im Ausland. Die herausragenden Leistungen des Unternehmens wurden nun Mitte September mit dem Preis der Deutschen Außenwirtschaft 2011 prämiert. Von den ersten internationalen Gehversuchen im Jahr 1976 bis heute hat das Handwerksunternehmen seine Exportquote auf fast ein Viertel der gesamte Aufträge gesteigert. Auch in den wirtschaftlich schwierigen Jahren von 2008 bis 2010 konnte die Firma weiter wachsen und Marktanteile im Ausland hinzugewinnen. Heute ist das Unternehmen mit 43 Mitarbeitern für private und öffentliche Kunden in Europa, Afrika und Asien tätig und zählt zu den „Hidden Champions“ der deutschen Exportwirtschaft.

Der Erfolg von Kiess Innenausbau basiert auf der herausragenden Qualität der handwerklichen Leistung kombiniert mit großer Flexibilität, Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit der Firma. Unverzichtbar sind die Mitarbeiter, die vor Ort im Ausland motiviert und engagiert zu Werke gehen. Kiess Innenausbau fordert und fördert die Mehrsprachigkeit, interkulturelle Kompetenz und Eigenverantwortung ihrer Fachkräfte, die nicht nur als Experten, sondern auch als Repräsentanten des Unternehmens im Ausland agieren. Die Nachwuchsförderung gehört zu den zentralen Aufgaben der Unternehmensführung, was sich in einer überdurchschnittlich hohen Ausbildungsleistung widerspiegelt.

Was 1937 als kleine Schreinerei begann, ist heute ein international agierendes Unternehmen. In der dritten Generation führen Tilo Kiess und Wolfgang Rosskopf den Betrieb. Rund 50 Mitarbeiter, davon sechs Auszubildende, konstruieren und produzieren auf höchstem Niveau für den Innenbau. Der Umsatz liegt bei 8,5 Millionen Euro. Zu schätzen wissen die beiden Geschäftsführer die Instrumente der Außenwirtschaftsförderung und das Netzwerk der Handwerksorganisationen. Bei der Anbahnung von Exportgeschäften und beim Ausbau des Firmennetzwerks nutzen sie die Unterstützung der Kammern, so zum Beispiel organisierte Delegationsreisen und Kooperationsbörsen.

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News vom 23.09.11

EMO 2011 - Unternehmerstimmen

b2fair Kooperationsbörse auf der EMO bringt Unternehmen aus der ganzen Welt zusammen

Zum ersten Mal findet diese Woche ein b2fair Unternehmertreffen auf der EMO in Hannover statt – mit großem Erfolg. Bisher haben 108 teilnehmende Unternehmen aus 25 Ländern 554 Gespräche vereinbart und täglich kommen neue Gespräche und Teilnehmer dazu.

EMO Hannover 2011 ist die Weltleitmesse der Metallbearbeitung und auch in diesem Jahr bezüglich Ausstellerzahl und erwarteten Geschäftsabschlüssen wieder auf Rekordniveau.

Teilnehmer des b2fair Unternehmertreffens sind mit der Qualität der Gespräche äußerst zufrieden und erwarten zahlreiche Kooperationen und Aufträge:

Ivo Kucera, Export Sales Manager, Kulickove srouby Kurim, a.s.

Die b2fair Koooperationsbörse auf der EMO hatte für uns auch im Vergleich mit ähnlichen Veranstaltungen, die wir besucht haben, einen sehr hohen Nutzen. Wir haben durch b2fair interessante Kontakte geknüpft. Die Gespräche waren effizient, zielorientiert und substantiell. Von 20 Treffen sehen wir bei 1/3 der Gespräche das Potential für konkrete Aufträge.

Swen Ginnow Ideal-Line Deutschland, St. Johan

Hier sind die richtigen Firmen dabei, die Qualität der Teilnehmer ist sehr gut. Wir haben durch b2fair bereits zahlreiche interessante Kontakte und Projektanfragen. 

Giovanni Centeneri, Industrie Meccaniche C.B.C, Inhaber

b2fair ist für uns die perfekte Unterstützung bei der Suche nach neuen Geschäftspartnern, der internationalen Markterschließung und der professionellen Messepräsentation. Ich kann die Teilnahme nur empfehlen. Es haben sich bereits mehrere konkrete Anfragen ergeben, Folgetreffen in Italien sind bereits vereinbart.

Dr.-Ing. Andreas Laschet, ARLA Maschinentechnik GmbH, Managing Director

Die Gespräche können durch die im Vorfeld online gestellten Firmenprofile optimal ausgewählt und vorbereitet werden. Durch das gegenseitige Interesse der Gesprächspartner sind die Meetings zielführend uns zeitsparend. Das Potential für eine weitere Zusammenarbeit ist groß.

Die Kooperationsbörse wird durch ein internationales Partnernetzwerk unterstützt, das die Unternehmen betreut und bereits im Vorfeld auf die Gespräche vorbereitet.

Mauro Mottola, MM Business Consulting, unterstützt kleine und mittelständische italienische Unternehmen aus der Region Como, Varese und Lecco bei der Suche nach Geschäftspartnern in Deutschland

b2fair ist eine maßgeschneiderte Lösung für kleine Betriebe, um die Möglichkeiten einer Messe auch ohne großes Budget voll auszuschöpfen. Die Unterstützung vor und während der Veranstaltung ist dabei für den Geschäftserfolg entscheidend. Die von mir betreuten Unternehmen sind begeistert.

Dr. Herbert Rath, Zenit GmbH:

Eine internationale Kooperationsbörse auf einer Messe wie die EMO, die speziell auf das – für Nordrhein-Westfalen wichtige- Gebiet der Metallbearbeitung ausgerichtet ist, bietet gerade für kleine und mittlere Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau ein wichtiges Add-on für das internationale Geschäft. Eine solche Chance sollten sich diese Unternehmen auch 2013 nicht entgehen lassen.

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News vom 09.08.11

Kaution in der Schweiz

Schweiz: Kautionsregelung für das Ausbaugewerbe tritt in Kraft

Um in der Schweiz tätig zu sein, müssen Betriebe aus dem Gerüstbau-, Maler- und Gipser-, Isolier- und Gebäudetechnikgewerbe in den meisten Kantonen bereits seit mehreren Monaten Kautionen bei den Paritätischen Kommissionen hinterlegen.

Zum 1. August 2011 ist in den Kantonen Basel-Land, Basel-Stadt und Solothurn nun auch eine Kautionsregelung für das Ausbaugewerbe in Kraft getreten. Die Höhe der zu entrichtenden Kautionen ist abhängig von der im Kalenderjahr in der Schweiz erwirtschafteten Auftragssumme und kann von 5.000 CHF bis 20.000 CHF betragen. Betroffen von der Neuregelung sind je nach Kanton das Gipsergewerbe, Schreinergewerbe, Malergewerbe, Metallgewerbe, Elektro-Installationsgewerbe, Dach- und Wandgewerbe, Gärtnergewerbe, Plattenlegergewerbe, die Gebäudetechnikbranche und das Isoliergewerbe.

Weitere Informationen zu den aktuellen Kautionsregelungen in der Schweiz erhalten Sie bei Handwerk International Baden-Württemberg (Tel.: 0711-1657 444, E-Mail: info@handwerk-international.de)

Kautionsregelungen in der Schweiz (Stand August 2011)

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News vom 09.08.11

China Career Day 2011

Sind Sie bereits geschäftlich in China tätig oder planen dies für die Zukunft? Sind Sie auf der Suche nach qualifiziertem Personal zur Überwindung sprachlicher und kultureller Hürden? Dann kommen Sie zum 6. China Career Day am 12. November ins Stuttgarter Rathaus!

Rund 20.000 chinesische Studenten in Deutschland stellen einen großen und interessanten Personalpool für deutsche Unternehmen dar. Der China Career Day, veranstaltet durch das Unternehmen Ouline Online & Magazine und die Landeshauptstadt Stuttgart, bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich diesem Publikum mit einem eigenen Stand als potenziellen zukünftigen Arbeitgeber zu präsentieren. Rund 1.000 chinesische Studenten, Absolventen und Young Professionals aus Deutschland werden in diesem Jahr erwartet. Auch ein Rahmenprogramm ist geplant.

Neben Großunternehmen aus der Industrie, die jedes Jahr mit eigenen Ständen auf dem China Career Day vertreten sind, ist die Teilnahme auch für mittelständische Unternehmen ganz besonders interessant.

Interessiert? Dann kontaktieren Sie den Veranstalter Herrn Jinglei Wan (Tel.: 0160-97235397, E-Mail: wan@ouline.com).

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News vom 20.07.11

EMO 2011

Interview mit Christoph Miller

1) Was zeichnet die EMO im Vergleich zu anderen Messen im Metallbereich aus?

Die EMO ist die Weltleitmesse für die Metallbearbeitung. Im Vergleich zu allen anderen großen Messen in den wichtigen Märkten für die Produktionstechnik ist die EMO Hannover mit über 2000 Ausstellern und knapp 180.000 m² Nettoausstellungsfläche mit Abstand die größte Veranstaltung ihrer Art.

Sie ist aber nicht nur die größte, sondern auch die internationalste Messe ihrer Art. Keine andere Messe für die Metallbearbeitung weltweit hat mehr internationale Besucher und Aussteller. Auch die hohe Qualität bei den Besuchern unterstreicht die Bedeutung der EMO.

Auf der EMO wird das gesamte Spektrum neuester Produktionstechnik gezeigt. Die EMO ist in der Breite und Tiefe des Angebots unübertroffen und bietet dem Besucher einen umfassenden Marktüberblick. Sie ist aber vor allem nach wie vor das wichtigste Innovationsforum für die Produktionstechnik.

2) Beschreiben Sie in zwei Sätzen, warum mittelständische Unternehmen bei der EMO Hannover 2011 dabei sein sollten.

Für alle Abnehmerbranchen der Produktionstechnik werden für das Jahr 2011 welt­weit steigende Investitionen prognostiziert. Das heißt, die Kunden der Produktions­technik sind weltweit wieder in Kauflaune und was sie kaufen, wird maßgeblich durch die EMO Hannover beeinflusst. Damit ist die EMO gerade auch für mittelständische Unternehmen eine einzig­ar­ti­ge Plattform, um Flagge zu zeigen und ihre Leistungsfähigkeit in einem inter­natio­na­len Wettbewerbsumfeld einem investitionswilligen Fachpublikum zu präsentieren.

3) Wie sind Sie mit der Auslastung und Beteiligung ausländischer Firmen für die diesjährige EMO zufrieden?

Wir freuen uns ganz außerordentlich über die Anfrageflut. Von den über 2000 angemeldeten Ausstellern kommen mehr als 60% aus dem Ausland, genauer aus 38 Ländern. Das zeigt, dass die Hersteller von moderner Fertigungstechnik weltweit für das laufende Jahr wieder sehr optimistisch sind. Wie in der Vergangenheit setzen diese Hersteller wieder auf einen Investitionsschub bei der EMO in Hannover. Nach der tiefen Krise für unsere Branche in den beiden vergangenen Jahren ist das keineswegs selbstverständlich.

4) Erwarten Sie im Zeichen des jetzigen Wirtschaftsaufschwungs ähnliche Rekordzahlen wie bei der letzten EMO in Hannover?

Vor diesem Hintergrund der überwundenen Wirtschaftskrise erwarten wir, dass die EMO Hannover 2011 annähernd das gleiche Bestellvolumen erzeugt wie 2007. Damals kamen 166.500 Fachbesucher aus 80 Ländern, die Investitionen in Höhe von 4 Mrd EUR ausgelöst haben.

5) Welche Erwartungen haben Sie an die b2fair Kooperationsbörse, die in diesem Jahr zum ersten Mal statt findet?

Wir verstehen die b2fair Kooperationsbörse als ein Tool, um auf der Basis von Profil­infor­ma­tio­nen passende Anbieter und Nachfrager gezielt zusammenzuführen und den Informations­austausch zu unterstützen. Die b2fair Kooperationsbörse bietet Ausstellern und Besuchern die Möglichkeit, sich über potentielle Kunden, Zulieferer und Kooperationspartner bzw. für sie relevante Lösungen und Produkte zu informieren und bereits vor der Messe gezielt potentielle Geschäftspartner anzusprechen.

Dadurch können schon vorab Gesprächstermine auf der Messe mit Geschäftspartnern und Neukunden abgestimmt und vorbereitet werden, um so die Gesprächszeiten während der Messe effizienter zu nutzen.

Weitere Informationen

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News vom 01.07.11

Consense 2011

Handwerk International erfolgreich auf der Consense 2011

Am 29. und 30.06.2011 ging es auf der Consense im ICS Internationales Congresscenter wieder um das Thema nachhaltiges Bauen. Erstmals war Handwerk International Baden-Württemberg mit einem 130qm großen Stand vertreten.

„Im Dialog“ waren dort Vertreter der Unternehmernetzwerke Schreiner International und ena mit Besuchern und Konferenzteilnehmern - sowohl real als auch virtuell im Blog unter www.imdialog2011.de. Sie zeigten, wie Bauen und Leben in der Zukunft aktiv und weltweit gestaltet werden kann.

Das Motto der Schreiner International „Gemeinsam stärker – für Kunden aus aller Welt!“ ist die verbale Basis eines schlagkräftigen Netzwerks, von dem Kunden auf vielfältige Weise profitieren: Für jedes Gebiet des Schreinerhandwerks gibt es hervorragend ausgebildete Handwerksmeister, Holzingenieure bis zu erfahrenen Montagespezialisten mit ausgezeichneter Servicebereitschaft. Das Portfolio der Schreiner International umfasst die Realisierung von maßgeschneiderten, komplexen Lösungen auf hohem Niveau – von der Beratung, über den Entwurf und die Konstruktionsplanung bis hin zum Einbau.

ena, european network architecture, ist ein Zusammenschluss von sechs erfahrenen Architekturbüros mit insgesamt mehr als zweihundert Mitarbeitern, die mit Ingenieuren und den besten deutschen Unternehmen aus dem Baubereich eng vernetzt sind. ena plant, begleitet und realisiert verschiedenste Projekte von der Stadtplanung über Architekturprojekte bis zur Innenausstattung. Das Spektrum reicht dabei von Bürogebäuden und Wohnkomplexen über Universitätskliniken, Museumsbauten, große Brückenbauwerke und Sportstadien, Businesstower bis zur komplexen Restaurierung denkmalgeschützter Ensemble.

„Im Dialog“ waren auch über 100 Unternehmer aus 15 Ländern, die an 2 Tagen in 522 Gesprächen Kooperationsmöglichkeiten sondierten. „Rund ein Drittel dieser Gespräche führen zu konkreten Geschäftsbeziehungen“, so Jürgen Schäfer, Geschäftsführer von Handwerk International. Das europäische Projekt STOP4Business mit 16 europäischen Partnern war die Grundlage für die Kooperationsgespräche. Über Kooperationsbörsen auf internationalen Messen und Konferenzen unterstützen die Projektpartner kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Forschungseinrichtungen bei der Markterschließung, der Suche nach Kooperationspartnern, Kunden und Lieferanten und beim Technologietransfer. „Deutschland ist in vielen Belangen einen Schritt voraus und deshalb als Gesprächspartner für uns besonders interessant. Die Erfahrungen, die Unternehmen hier machen und die Ideen, die hier kommuniziert werden haben für uns Vorbildcharakter“, so die Vertreterin einer türkischen Partnerorganisation zur Motivation ihrer Unternehmen für die Beteiligung an der Kooperationsbörse.

Passend zum Messethema war man auch bei der Planung und Realisierung des Gemeinschaftsstandes auf Nachhaltigkeit bedacht. So wurden für den Standbau hochwertige, wiederverwendbare und leichte Materialien verwendet, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Als Ausgleich für die durch die Kooperationsbörse entstandenen CO2-Emissionen wird über die Firma ClimatePartner zusätzlich in ein Wasserkraftprojekt in Guatemala investiert. Ein weiteres Highlight im Konferenzteil der Consense war der Workshop „Bauen und Entwickeln: Vorbild Europa“. Vor mehr als 50 Teilnehmern wurden die Ergebnisse des STOP4Business Projekts präsentiert und durch Unternehmerbeiträge veranschaulicht. Ein Kommissionsvertreter verdeutlichte außerdem die Strategie der Europäischen Kommission „Europe 2020“.

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News vom 28.04.11

Kautionspflichten in der Schweiz

Kautionspflichten in der Schweiz

Wollen deutsche Betriebe in der Schweiz tätig werden, müssen sie in einigen Branchen zunächst eine Kaution hinterlegen, um die Arbeiten aufnehmen zu dürfen. Empfänger der Kaution ist die jeweils zuständige Paritätische Kommission. Sie ist berechtigt, die Kaution in Anspruch zu nehmen, wenn ein Betrieb ihm in Rechnung gestellte Vollzugskosten, Kontrollkosten, Konventionalstrafen und Verfahrenskosten nicht bezahlt.

Die Kautionsregelungen sind in den allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen (GAV) enthalten, die das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern regeln. Inhaber von Einzelfirmen oder Gesellschafter einer GbR sind daher von den Kautionen nicht betroffen. Das Gleiche gilt für alle Personen, die nach den Bestimmungen der jeweiligen GAV von dessen Anwendungsbereich ausgenommen sind.

Folgende Gewerke sind betroffen:
1. Gerüstbaugewerbe (in allen Kantonen)
2. Maler- und Gipsergewerbe (in 19 von 26 Kantonen)
3. Plattenlegergewerbe (im Kanton Tessin)
4. Isoliergewerbe (in allen Kantonen außer Genf, Waadt und Wallis)
5. Gebäudetechnik (in allen Kantonen außer Genf, Waadt und Wallis)

Für das Maler- und Gipsergewerbe sowie die Gebäudetechnikbranche und das Isoliergewerbe gelten besondere Vorschriften: Hier haben sich die Vertragsparteien der GAV entschieden, die operative Durchführung der Kautionspflicht über eine zentrale Stelle abzuwickeln und zu diesem Zweck die Zentrale-Kautions-Verwaltungs-Stelle ZKVS mit Sitz in Liestal gegründet: www.zkvs.ch

Die ZKVS wird ab dem 1. August 2011 damit beginnen, die einzelnen betroffenen Betriebe im In- und Ausland zu kontaktieren. Die kautionspflichtigen Betriebe müssen also nicht selbst aktiv werden. Sie werden per Fax, E-Mail oder Brief unter Beilage eines Merkblatts und einer Muster-Garantieurkunde über die Kautionspflicht sowie deren konkrete Abwicklung informiert.

Beschlossen wurde, dass die ZVKS – abweichend vom Wortlaut der entsprechenden GAV – neben einer Barkaution sowie einer Garantie einer Bank mit Sitz in der Schweiz auch Bankgarantien

oder Versicherungslösungen von gleichwertigen Stellen im Ausland akzeptiert. Bankgarantien deutscher Banken werden als gleichwertig angesehen. Eine Kautionsversicherung wird zurzeit schon von der Helvetia Versicherung angeboten (www.handwerkerkaution.ch). Auf der Internetseite www.zkvs.ch sind weitere Informationen und Merkblätter zu diesem Thema abrufbar.

Eine Übersicht über die vielfältigen Bestimmungen in Bezug auf die Kautionsregelungen können Sie bei Handwerk International über 0711/1657-444 oder info@handwerk-international.de erhalten. Weitere Infos, die bei der Abwicklung von Bau- und Montagetätigkeiten in der Schweiz zu beachten sind, enthält der Leitfaden Schweiz, den Sie ebenfalls anfordern können.

Bitte beachten Sie die Informationen auf der Internetseite der Handwerkskammer Freiburg:

Weitere Informationen

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